Hier hast du die Möglichkeit in mein Kopf zu schauen und aus meinen Fehlern und Erkenntnissen zu leben. Außerdem sind ein paar coole Youtube Videos zu finden und Artikel und Bücher, die mein Jahr 2016 beflügelt haben.

Die 5 größten Erkenntnisse 2016

    • Unglaublich, wie schnell du geistig wächst, wenn du dich ein Jahr nur mit den Themen beschäftigst, die dich wirklich begeistern. Seit dem Kindergarten wird von man von einer Institution zur nächsten geschleust und immer muss man etwas machen, worauf man keine Lust hat. In diesem Jahr habe ich nur das gelesen, nur das gelernt und gemacht, was mich begeisterte.
    • Glück kommt vor allem. Wenn du nicht in dir Glück erzeugen kannst, dann kannst du keine langfristigen Projekte, wie ein Buch schreiben (oder das Leben selbst) erfolgreich beenden. Es kommen Tage und Nächte in denen du zweifelst und dein Verstand verrückt spielt. Hier brauchst du mentale Sicherheitsnetze und die Fähigkeit dein Denken auf die Sonnenseite zu richten. Ansonsten gibst du auf und noch viel schlimmer: Du verbiegst dich und manipulierst dein Herzensprojekt um die Gunst anderer Menschen zu erhalten. Eine glückliche Person braucht dies nicht zu tun.
    • Naivität ist großartig. Die Gesellschaft ist versessen auf Umstände und deren Bewertung. Dadurch fußen wir unsere Träume auf Wahrscheinlichkeitsberechnungen. Wir verkennen wie schnell und drastisch Veränderungen möglich sind. Wie viele kenne ich die mir sagen, dass sie nicht wissen, was sie wollen. Im Gespräch kommt dann heraus, dass sie ganz genau wissen, was sie möchten, jedoch es für unrealistisch halten. Nur weil ihre Umstände (die auf vergangenen Gedanken, Gefühlen und Entscheidungen basieren) keine Indizien für ihr Herzenswunsch zeigen, verwerfen sie den Wunsch!
    • Sich selbst und andere Menschen zu verzeihen ist die wichtigste Fähigkeit für ein erfülltes Leben. Dabei ist verzeihen ein Lebensstil, den man täglich nachgehen kann. Es ist insbesondere dann angebracht, wenn es sich nicht richtig anfühlt. Denn Liebe ist mehr als ein Gefühl. Es ist eine Erkenntnis und ein Willensakt.
    • Es gibt wohl nichts das so unzufrieden macht wie ein fremdbestimmtes Leben. Wir legen zu viel Wert auf die Meinungen anderer. Insbesondere auf Menschen, die uns nah stehen. Sobald wir uns das vollkommen klar werden und eingestehen, kann man den Witz und die Tragik dahinter erkennen. Bewusstsein ist der erste Schritt für Veränderung. Dann beginnt man Gedanken und Glaubenssätze zu entwickeln, die einen von den Meinungen anderer lösen. Nicht weil man jene als Feinde ansieht, sondern erkennt, dass wir Menschen so viel Angst haben.

Meine 5 beliebtesten Youtube-Videos 2016

Die 5 Fehler, die ich 2017 nicht wiederholen möchte

  • Selbst wenn man sich einer Leidenschaft verschreibt, kommt es vor, dass man sich selbst verbiegt, um es Lesern, Klienten und Kunden recht zu machen. Ich habe mir 2016 die Erlaubnis gegeben nur das zu machen, was ich wirklich liebe und bin trotzdem so vielen Gedanken nachgegangen, wie ich den Blog, Artikel und Newsletter gestalten sollte, damit sie anderen gefallen. Dies ist z. B. die Gefahr beim Bloggen. Man sieht die vielen marktschreierischen Artikel da draußen mit Überschriften die Gott und die Welt versprechen. Dazu mageren Inhalten und ohne Herz geschrieben. Das Problem ist, dass diese schnell-mach-glücklich-7-Punkte-Posts den Lesern gefallen. Jeder wünscht sich eine einfache Lösung auf komplizierte Probleme. Am liebsten Jetzt und ohne den Finger krumm zu machen. Ich habe für mich festgestellt, dass ich dies nicht machen möchte. Schreiben ist mir einfach zu viel wert.
  • Ich hatte einige Phasen, in denen ich mir nicht erlaubt habe auszugehen, zu daten, zu feiern und Spaß zu haben. Ich hatte total unterschätzt, wie wichtig mein Glück für mein Erfolg ist. Dankbar bin ich hier z. B. für die Biographie von Richard Branson, die mir zeigte, wie wichtig dem Milliardär Freude für ein gelingendes Unternehmen sieht. Schlussendlich ist das ganze Leben ein Innergame. Dein Erfolg im Leben hat mehr damit etwas zu tun, was du ausstrahlst, als wie verbissen und hart du arbeitest.
  • Die besten Ratschläge für dein Leben findest du nicht in Blogs, Podcasts, Bücher oder aus den Mündern deiner Vorbildern. Du hörst sie wenn du still bist und durch die Natur schlenderst, leere Seiten mit deinen Gedanken füllst, aufrichtig betest oder tief versunken meditierst. 2017 möchte ich mir mehr die Frage stellen: „Was glaubst du?“ „Von was bist du überzeugt?“ Ich möchte stärker zu meinen Überzeugungen stehen, die ich durch das Erforschen meiner Seele gewonnen habe.
  • Ich möchte wilder und verrückter Träumen. Alles ist erlaubt. Es darf bunt und chaotisch sein. Hier von der Afrika-Reisen träumen, dann von einem Bachata-Kurs in Argentinien, Kiten in Brasilien, Lieben im Van vor einem spiegelglatten See und Sternen darüber, von Kids, denen man Meditation näher bringt, von dem ersten Weltfrieden. Ich dulde es nicht mehr, dass mir die Realität meine Träume vorschreibt.
  • Geld so wenig zu respektieren. Es interessiert mich einfach kaum. Dabei ist es wie mit allen anderen Bereichen: Wenn du nicht deine Aufmerksamkeit darauf lenkst, verkümmert es. Früher habe ich mich noch mit Börsenschöngeistern, wie André Kostolany beschäftigt. Fand Freude daran Geld zu investieren und zu mehren. Ich glaube nicht, dass unser Geldsystem optimal ist und viel Negatives fördert, aber es bringt nichts so ein wichtiges Thema zu ignorieren. Damit meine ich nicht, dass ich 2017 versessen darauf bin, jedoch möchte ich Geld etwas mehr Liebe schenken.

Die 5 besten Entscheidungen aus 2016

  • An oberster Stelle: Fünf Monate in Asien gelebt zu haben. Diese Reise hat mich so viel gelehrt. Ich bin als stärkere, glücklichere und selbständigere Version meiner Selbst zurückgekommen. Es ist der Wahnsinn, wie viel man über sich lernt, wenn man sein gewohntes Umfeld verlässt.
  • Mein Job gekündigt zu haben (obwohl ich meine Arbeitgeber super fand) und mein Buch angefangen habe. Es ist nun 8 Monate her, seitdem ich diesen Wunsch gefolgt bin. Es ist unfassbar, wie viele Türen sich dadurch geöffnet haben. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt, die mir weitergeholfen haben. Es stimmt wirklich: Wer seinen Weg geht, dem wachsen Flügel.
  • Einen Newsletter aufgesetzt zu haben. Ich war durch meine Rechtschreib- und Grammatikschwäche und die vielen vierer und fünfer in Deutsch so verunsichert, was meinen Schreibstil anging. Verrückt, dass gerade das vielen meiner Leser gefällt. Ich bin unendlich dankbar für die vielen bestärkenden Zeilen, die mich aufgrund meines NL erreicht haben. Außerdem teilte ich viele persönliche Gedanken, sodass ich mich daran gewöhnt habe. Nur so konnte ich dann auch Texte z. B. über meine Tantra Erfahrung schreiben. Davor wäre dies undenkbar gewesen.
  • Focus auf die eine Sache: Das bestmögliche Buch zu schreiben, das ich kann. Nicht hier ein Projekt haben und dort eins. Sondern mein Leben um dieses Ziel zu gestalten und jeden Tag 2-3 konzentrierte Stunden dafür zu verwenden. Das bedeutet auch Schlaf, Ernährung, Weiterbildung, Beziehungen und Freundschaften im Griff zu haben, um in diesen Zeitfenster alles geben zu können. Es ist ein schönes Gefühl mal etwas von Wert zu schaffen, auch wenn man es selbst nur so sieht. Bei mir dauert dies persönlich sehr lange mit vielen Korrekturrunden, um dieses Gefühl zu haben.
  • Nach Augsburg gezogen zu sein, um näher von meinen Freunden und Familie zu leben. Jede Glücksstudie dieser Welt verweist auf harmonische Beziehungen als Nummer Eins Glücksgaranten. Ich habe hier einen Freundeskreis, in denen wir uns teilweise seit über 15 Jahren kennen. Wir gingen zusammen in Kindergarten, Grundschule usw. Ich war in meinem Studium und Reisen viel unterwegs. Habe dazu in Berlin gelebt und in der Großstadt erkannt, wie wichtig diese Verbundenheiten sind.

Die 6 inspirierendsten Bücher 2016

  

  

Meine top 5 Erfolge 2016

  • In Bangkok wäre ich beinah auf der Fahrt auf einem Taximotorrad gestorben. Ich bin ziemlich froh, dass der Fahrer noch haarscharf dem Auto ausweichen konnte. Das sehe ich mal als Erfolg.
  • Bei EgoFM als Radiomoderator ein paar Sendungen moderiert zu haben. Das hat Spaß gemacht und zeigt mir, dass ich noch viel mehr in diese Richtung machen möchte. Podcast 2017? ;)
  • Das einige meiner Artikel so oft geteilt wurden. Das Lebensrestaurant alleine über 30 000 Mal! Es erschien in der Huffingtonpost, wurde von Robert Betz geteilt (mit persönlichen Glückwünschen), als Youtube-Version auf gesprochen usw. Freut mich sehr und ich bin gespannt, wie den Lesern Teil II in meinem Buch gefallen wird. Trotzdem dickes Learning: Als Blogger muss man seine Artikel per Mail weiterverbreiten. Ansonsten gehen die Artikel unter.
  • Als mein neues Iphone in Malaysia gestohlen wurde, mein Laptop kaputt ging und ich dann noch meine Schuhe auf der Fähre vergessen hatte, war ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Haha, es kam erschwerend hinzu, dass ich auf diese Geräte als Arbeitnehmer und Reisender angewiesen war. Durchgestanden, weitergemacht und heute kann ich darüber lachen.
  • Dieses eine Mädchen in meinen Armen liegen zu sehen, in die schon Jahre zuvor verliebt war. Und die darauf folgende Trennung zu verkraften und sich zu erholen und Dankbarkeit damit zu verbinden.

5 Ängste, die ich 2016 hatte

  • Wie soll ich nur Geld verdienen? Wenn man in der Frankfurter Buchmesse war und zum ersten Mal erkennt, wie viele Menschen von ihrem eigenen Buch träumen. Oder es schon in den Händen halten und niemand anderes es möchte. Das ist schon sehr desillusionierend. Aber, siehe Erkenntnisse: Es geht um so viel mehr als nur Verkaufszahlen.
  • Ich hatte große Angst mein Warum zu verlieren. Warum schreibe ich? Warum ist mir das so wichtig? Ich hatte Angst die Freude zu verlieren, nur um Facebook, Google und Co. zu gefallen. Ich hatte Angst mich verbiegen zu müssen, damit aus dem Buch was wird.
  • So viele Ängste um die Qualität von dem Buch. Interessiert es überhaupt jemanden? Ist es gut genug? Erfüllt es die (selbstgesponnenen) Erwartungen? Hätte ich nicht doch lieber an dem Roman weiterarbeiten sollen (liegt in der Schublade)? Sind manche Ideen nicht zu kontrovers? Werde ich nicht eher verurteilt, als verstanden zu werden? 2016 hatte ich einige schlaflose Nächte. Habe weniger gegessen, dafür mehr gekifft. Witziger weise hat mir am meisten mein Buch geholfen. Ich fand darin so viele gute Sätze, die mich selbst beruhigten. Es ist wirklich zu einem guten Freund geworden. Ich hoffe es wird es auch für dich sein. Ich glaube die Phase geht jeder Schaffende durch und ich bin stärker herausgekommen.
  • Auf Bali hatte ich Angst mich mit dem Denguefieber zu infizieren. Es hat aber zum Glück nur meinen Kumpel erwischt 😂

Die 5 besten (Blog) Artikel 2016

When you Change the World and no one notice

Donald Trump is moving to the White House, and liberals put him there

The Egg von Andy Weir. Als ich die Geschichte gelesen habe, schrieb ich ihn danach an und bat ihn die Geschichte auf meinem Blog zu veröffentlichen: Das Ei von Andy Weir: Du warst auf dem Heimweg, als du gestorben bist. 

40 Years of Zen – Die Wichtigkeit von Verzeihen

Die Vier Stadien des spirituellen Wachstums

5 Zitate 2016, die mich zum Nachdenken brachten

  • Die Stimme, die mich rings umgibt,Ist wie ein brausend Meer:
    „Ist dir die Erde so verleidet,
    In Scherben gar zersprungen?
    Sieh, alle Dinge fliehen dich,
    Wenn du Mich fliehst!
    Was ich dir je genommen,
    Ich nahm es nicht, um dich zu kränken;
    Nur darum, dass du´s suchen sollst in Meinen Armen.
    All das, was du, mein Kind,
    In deinem Irrtum für verloren glaubst,
    Ich hab´es aufbewahrt für dich daheim.
    Steh´auf!
    Fass´ Meine Hand und komm.“
    – Francis Thompson
  • Wir sind gleichzeitig Zuschauer und Schauspieler im großen Drama des Seins – Niels Bohr
  • Es ist leicht, in der Welt zu leben, nach der Meinung der Welt; es ist leicht, nach der eigenen zu leben in der Einsamkeit; aber der große Mensch ist der, der mit perfekter Süße mitten in der Menge die Unabhängigkeit der Einsamkeit bewahrt – Ralph Waldo Emerson
  • Das tiefste Glück des Menschen liegt in seiner Einbildungskraft – Donatien Alphonse François Marquis de Sade
  • Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen – Yoda

Meine 5 besten Gewohnheiten 2016

  • Kalt duschen (angefangen Mitte November)
  • Ausschlafen
  • Jeden Tag meditieren bzw. selbstbestimmtes Träumen (siehe Buch, das bald erscheint)
  • Intermittierendes Fasten (16 h Fasten am Tag. Ich esse erst ab ca. 12:30)
  • Jeden Tag Dankbarkeiten auf sprechen und einem Freund per Whatsapp schicken (plus seine Dankbarkeiten anhören).

Dies war mein Fazit für das Jahr 2016. Ich freue mich schon sehr auf 2017. Ich glaube ich habe eine gute Saat gesät. Wie war dein Jahr 2016? Welche Bücher, Artikel oder Videos haben dich inspiriert? Schreib es in die Kommentare. Wenn du noch Fragen hast, beantworte ich sie gerne. <3 Interessant ist auch der vergleich zu meiner Reflexion aus 2015

Mehr von mir gibt es in meinem Newsletter für Freunde & Freigeister. Lass uns 2017 nach unseren Träumen kreieren!

Portrait@Thilo Vogel