Warum viele nicht wissen, was sie wirklich wollen
Fabian Ries

Fabian Ries

Ich helfe Change-Makern zu innerem und äußerem Wachstum durch Umprogrammierung ihres Unterbewusstseins und ehrlichem FB-Marketing.

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7 Gründe Warum Viele Nicht Wissen, Was Sie Wirklich Wollen

Du gehörst zu den Menschen, die nicht wissen, was sie wirklich wollen. Das ist bitter. Denn ist es nicht einfach, seine Lebensziele zu finden?

Es ist doch DEIN Leben. Mach was draus.

Carpie diem. Momento Mori. Yolo.

Nicht zu wissen, was man möchte, fühlt sich richtig schlecht an. Wir verlieren dadurch in den drei Lebensbereichen, die uns wichtig sind: Gesundheit, Beziehung(en) und Wohlstand.

Also warum gibt es dann Menschen, die sich über ihr Leben unklar sind?

Sind wir nicht der Experte für uns selbst? Müssen wir nicht einfach nur in unser Herz hören? Das kann doch nicht so schwer sein. „Just do it“, eben. „Alles ist möglich!“ sagt Toyota. „Come in and find out” rät Douglas.

Gehe doch bitte in dich und schöpfe Klarheit…

3, 2, 1, …

Spürst du schon die Klarheit?

Irgendwie klappt das nicht. Kann es sein, dass es so viel schwieriger ist, als uns weisgemacht wird? Kann es sein, dass es sehr viel mehr Menschen gibt, die verunsichert sind und nicht wissen, was sie wirklich wollen?

Schauen wir uns an, welche unheilvollen Kräfte auf uns wirken. Wie Sirenen, die uns in den Nebel locken und tief in das dunkle Meer hinaustreiben.

1) Selbstverwirklichung ist kein Schulfach

Es ist so einfach. Das Schulsystem bekommt mal wieder den schwarzen Peter zugesteckt. In der Tat werden in unseren Schulen hörige Manufakturarbeiter ausgebildet.

Jede Minute wird kontrolliert, jeder Raum für Selbstentfaltung verschlossen, alle gleich behandelt und Einzigartigkeit begraben, plus Fleißsternchen für jene, die gehorchen.

Die Industrialisierung brauchte Arbeitnehmer, die tun, was man ihnen sagt. In den wichtigen Jahren des Menschen, in denen er sich fragt wer er ist und was er möchte, lehrt man ihm, dass er diese Frage erst gar nicht stellen braucht.

Selbstverständlich gibt es Lehrer, die versuchen ihren Schülern eigenständiges Denken zu vermitteln. Doch auch ihnen sind die Hände gebunden.

Nach vielen Jahren der Fremdbestimmung durch Schule, Ausbildung und Studium verlernen viele, sich zu fragen, was sie eigentlich wollen und verdrängen ihre Träume.

2) Fremdbestimmte Eltern

Selbstverständlich sind Eltern auch schuld. Wie kleine Äffchen haben wir unsere Eltern beobachtet. Was machen sie? Wie machen sie es? Aus ihrem Mund kann schon der Satz stammen: „Folge deiner Begeisterung“, aber wir sehen, dass auch sie nicht das tun, was sie lieben.

Unsere Nächsten sind ebenfalls Karikaturen des Systems. Es fehlt uns schlicht an Vorbildern, die integer leben und im Einklang mit ihren Bedürfnissen handeln.

3) Wahre & klare Freunde sind rar

Wie zeichnet sich ein Freund aus? Gutmütig, herzlich, humorvoll, jemand mit dem man Pferde stehlen kann?

Für mich ist ein Freund jemand, der das Beste für dich möchte. Davon gibt es nur wenige. Denn wahre Freunde helfen dir, deinen Ängsten ins Gesicht zu blicken und diese zu überwinden. Sie jammern nicht mit dir, sondern blasen zum Angriff. Sie schenken dir kein Mitleid, sondern Mut

Sie zeigen dir die nackte Realität, mit dem Wunsch, dass du wächst.

Menschen, die sich als Freunde tarnen, wollen vor allem eins: keinen inneren Konflikt. Bleibe lieber so wie du bist. Verändere dich nicht zu stark. Folge nicht deinen Träumen. Ansonsten müssten auch sie sich fragen: Warum kann er oder sie es und ich nicht? Warum nicht mehr vom Leben verlangen?

Schmerzhafte, anstrengende, geradewegs zu Reue führende Fragen, die viele vermeiden. Pass daher auf, mit wem du über deine Lebensziele sprichst!

4) Humanismus – Das kannst du schon

Der Humanismus macht dich zur Krone der Schöpfung. Wir brachten Gott um und stellten den Menschen auf das Podest. Hinfort die Zeit in der wir noch Geschenke am Altar ablegten. „Gott ist in dir, Gott bist du!“ verkündet die neue spirituelle Welle (das ist die perfekte Welle, der perfekte Tag… Ah schon wieder dieser Ohrwurm. Verdammt seit ihr Tokio Hotel! Juli!!!).

Nun, Allwissender, was willst du wirklich?

Unsere Gesellschaft vermittelt uns, dass wir hoch auf einen Berg steigen müssen, tief ins Tal blicken und dann begleitet von Blitz und Donner eine Entscheidung treffen. Eingraviert in der Schiefertafel ist sie ständiger Begleiter, denn der Wunsch stammt von tief in dir…

Uns fällt es schwer die Mikrowellenuhr einzustellen und dann sollen wir bestimmen, was wir wirklich wollen? Lebensweichen stellen?

Ein anderer Vorschlag:

Du bist ein wandelndes, dynamisches System (viele vergessen, dass sie ein Resultat bzw. Spiegel ihres Umfelds sind). Was heute gilt, ist morgen vergessen. Du bist nicht greifbar, wie Flubber. Geschaffen, um sich anzupassen. Dich selbst einzuschätzen ist unmöglich. Dutzende gut dokumentierte kognitive Verzerrungen vermitteln dir ein Selbstbild, das nicht stimmt. Der digitale Wandel bringt dich mit seinen Abermillionen Wahlmöglichkeiten durcheinander und du brauchst wahre Freunde und professionelle Unterstützung.

Viele fragen mich, warum ich so zielstrebig bin und mit 25 bereits mein eigenes Buch veröffentlichte und als Coach arbeite. Ganz einfach: Ich hatte Hilfe. Mit 21 hatte ich einen Mentor und Coach, der mir zu Klarheit verhalf. Im Psychologiestudium (in Gemeinschaft von vielen selbstreflektierten Studenten) arbeitete ich als ROCK YOUR LIFE! Trainer, um Potentiale von Jugendlichen zu entfalten. Wieder war ich in einer Gemeinschaft von reflektierenden Trainern und Coaches.

Es gab Phasen, in denen ich viermal die Woche gecoacht wurde. Das macht wach!

5) Kampf mit Körper, Kampf mit Klarheit

Unserer Körper ist ein Seismograph für Stimmigkeit. Er sagt uns genau, welche Wege wir einschlagen und von welchen (sicheren, lohnenden, „du wärst dumm, wenn du es nicht machen würdest, das ist deine Chance“) Angeboten du dich fern halten musst.

Nur ist die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht gerade für deren Körperliebe bekannt. Vielmehr führen die meisten Fehden gegen ihren Körper und kommen nicht darauf, diesen zu befragen.

Dabei braucht es dessen innere Weisheit. Fühlst du dich wie erstarrt und erfroren, wenn du an das eine Studium oder die eine Arbeit denkst? Flauer Magen, wenn du dich mit dieser einen Person verabredest? Migräne seit dem ersten Arbeitstag? Oft überspielen wir diese Anzeichen.

Jedoch sind sie Symptome deines limbischen Systems. Anders als deine Vernunft (Neo-Cortex) spricht es mit dir über deinen Körper.

Wie kannst du dies wahrnehmen? Indem du deiner Vernunft eine Pause gönnst. Meditation und Yoga sind dafür ideal.

Sehr schwer diese Nuancen wahrzunehmen, wenn das Gedankenkarussell, begleitet von einer fröhlichen „du bist nicht gut genug Melodie“, Runde um Runde dreht.

Aber in deinem Umfeld sind bestimmt einige Yogis und Yoginis mit mehreren Jahren Meditationserfahrung… Sehr wahrscheinlich, dass auch ihr innerer Lärm den Klang ihres Herzens übertönt.

6) Was will ich wirklich? Ach, vergiss es…

Für viele sind ihre Ideale zu weit weg. Sehr demotivierend. Sie geben auf, bevor sie überhaupt daran denken. Es ist als hätten sie ein Brett vor dem Kopf mit der Überschrift „Das bringt nichts“. Wie im Punkt eins angedeutet ein Glaubenssatz, den wir früh eingeimpft bekommen haben.

Du merkst, wie tief die Frage „Was will ich wirklich“ geht. Ohne Überzeugung und Methoden deinen Träume zu folgen, machst du dir nicht die Mühe, diese auszugraben. Viele Menschen sind dabei in einem Teufelskreislauf gefangen. Sie haben geringe Erwartungen, dies führt zu geringen Handlungen und „passt schon“ Resultaten. Danach werden die Erwartungen weiter gesenkt oder unten gehalten.

warum viele nicht wissen was sie wirklich wollen kreislauf

Sich da rauszumanövrieren ist nicht einfach. In einer Phase der nach unten geöffneten Spirale ist es schwer, seinen Herzenswunsch überhaupt zu formulieren.

Viele besorgte Eltern kennen dies, wenn ihre Kinder eine unüberwindbare Mauer hochziehen, sobald die ersten Enttäuschungen des Lebens anklopfen. Bis zu fünfzig Prozent der Jugendlichen leiden unter einer existentiellen Indifferenz. Das bedeutet: Sie erfüllen keinen Lebenssinn, aber stecken auch nicht in einer Sinnkrise. 

Eher dieser luftleere Raum dazwischen, indem alles egal ist.

7) Lebenserfolg braucht ein Nein

Gerade meiner Generation bläut man ein, dass wir alles machen können. Alles erreichen. Alles schaffen. Es braucht nur die richtigen Laufschuhe, das passende Parfüm oder das fauchende Auto. Paradoxerweise fühlen die wenigsten so.

Was uns niemand sagt ist: „Hey, du kannst deine Träume erfüllen, aber dafür musst du andere Träume begraben. Wir haben alle nur eine begrenzte Anzahl von Energie und Stunden. Kanalisierst du sie auf ein Ziel, schaffst du es, aber es braucht Verzicht“.

Verzicht ist nicht gerade on vogue. Vielmehr verbreitet sich das Grippevirus „Fomo„. Die Angst etwas zu verpassen. Nicht auf der Party gewesen zu sein. Nicht die neuste Netflix Serie gesehen zu haben. Nicht zu verreisen.

Mein Impfstoff heißt „Jomo“. Joy of missing out. Am Freitag um halb elf ins Bett gehen und am nächsten Tag erholt aufstehen. Meditieren, schreiben, lesen und sein Ding machen. Geil!

Denn ein selbstbestimmtes Leben können wir nicht ohne Verzicht führen. Die Ablenkungen sind zu zahlreich. 

7 Klarheitsblockaden – Fazit

Manche glauben, ihre Unklarheit wäre ein Luxusproblem. Nope. Es ist ein wirkliches Problem.

Legitim, legal, real.

Doch anstatt zu lamentieren, erinnern wir uns an eine Grundwahrheit: „Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht.“

Es ist gut zu wissen, dass es Kräfte gibt, die uns daran hindern, herauszufinden, was wir wirklich wollen. Jedoch bedarf es ab diesem Moment deiner Selbstverantwortung. 

Unklarheit ist heilbar. ;)

PS.

Weißt du was du willst? Gehst du deinen Weg? Oder hält dich etwas auf? Bin gespannt auf deine Antwort.

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