Wie wirst du glücklich? Evolutionspsychologie trifft Spiritualität

Überblick

Hi,

seit Anfang 2020 setze ich mir auf eine bestimmte Art und Weise Ziele. Es ist ein sehr komplexer Prozess, indem du im Dialog mit deinem Unterbewusstsein das Ziel Stück für Stück verfeinerst, konkretisiert und Leben einhauchst.

Am Ende hast du ein hoch kompaktes, emotionales Ziel, dass du in die tiefsten Tiefen deines Unterbewusstseins abspeicherst und täglich deinen Prozess evaluierst.

In diesem gibst du deinem Unterbewusstsein Feedback, wie es vorankommt, wie die Qualität deiner Ideen waren und du löst aufkommende Zweifel.

Es bedeutet viel Arbeit und ich zahlte für dieses Wissen alleine 2700 €. Meine Klienten und ich stöhnten bei dieser Fülle an Arbeit (bis ich es mit anderen Tools verband, die effektiver sind).

Dieser Kurs versprach eine 95%ige Erfolgsquote anhand von über 10.000 Teilnehmern. Der Dozent ist ein Genie und Absolventen vom MIT, der Elite-Universität aus Massachusetts, USA.

Kein Quacksalber und kein Quick-Money-Scherz.

Also machte ich mich ran und folgte dem Prozess.

Das Ergebnis: Ich versagte bei jedem einzelnen Ziel.

Eventuell waren die Träume doch etwas hoch gegriffen, denn obwohl ich viel erreichte, schmeckte ich den fahlen Geschmack der Niederlage.

Ich durfte einige Male erfahren, warum Menschen sich keine Ziele setzen.

„Lieber nichts erwarten, dann kann man nicht enttäuscht werden“, wie es mein Dad predigte.

Schmerz und lernen liegen dich beieinander.

Alle jene Ziele, die ich mit diesem komplexen Prozess durchführte waren materieller Natur: Ich wollte eine bestimmte Summe an monatlichen Umsatz, einen bestimmten Return on Investment in meinen Facebook-Ads oder meine Traumfrau.

In allen machte ich große Sprünge nach vorne und erhielt viel mehr Klarheit und löste tief sitzende Selbstsabotagemuster und limitierende Ansichten über mich und das Leben.

Es waren große Schritte Richtung Fülle.

Aber irgendwas stimmte nicht. Ich setzte mir diese Ziele, weil ich wollte, dass diese Lebensbereiche mehr Aufmerksamkeit erhielten. Als wäre es richtig und reif dies zu tun. Wie ein Erwachsener, um mit beiden Beinen im Leben zu stehen.

Ich las wieder einmal die Bhagavad Gita und ich spürte abermals diese immense Wichtigkeit ihrer Botschaften.

Dabei komme ich immer wieder zu dem Entschluss, dass die spirituelle Entwicklung, die Selbsterkenntnis und das Ruhen im Sein mein wirkliches Ziel ist.

Du kannst hier deine Fortschritte nicht auf Instagram posten und erhältst kein Applaus und kein Geld. Eigentlich sollte es vollkommen uninteressant sein, aber es fühlt sich wichtiger an, als alles andere.

Mein ganzes Leben habe ich darauf angepasst.

Nur überkommt mich dann wieder Begierde oder die Angst, das Materielle zu vernachlässigen. Du sammelst keine biologischen Überlebns- und Fortpflanzungspunkte, wenn du darüber nachdenkst, dass das Ego, der Körper und dieser Baum eigentlich nicht existieren.

Die Evolution selbst sorgte dafür, dass du die Wahrheit nicht siehst. Du musst glauben, dass du ein wirklicher Mensch, mit einem eigenen Geist und eigenen Gedanken in einer realen Welt bist.

Dies zweifelt Donald Hoffman in seinem „Case against Reality“ stark an und die Bhagavad Gita hat schon vor Tausenden Jahren beschrieben, dass alles Brahman (Gott) ist und dich eingeschlossen.

Dazu gleich mehr.

Also sagte ich mir „Warum setze ich mir nicht mit dem gleichen Eifer und Detailverliebtheit das Ziel, glücklich zu sein?“

Dies auf mindestens Level 9, wobei 10 so glücklich ist wie meine Zeit auf Koh Phangan, als ich auf diesem Stein saß, auf das Meer blickt, die Grenzenlosigkeit wahrnahm, die Augen schloss und sie in mir ebenfalls entdeckte.

Vielleicht ist das für dich ein alter Hut. Die altbekannte Geschichte von jemand, der sich nun für Glück statt Geld entscheidet. So oft schon gehört.

Aber tust du es? Also so richtig mit Stift und Papier und täglichem Reflektieren?

Nur weil wir Dinge hundertmal hören, heißt es nicht, dass wir sie gemeistert haben.

Und so messe ich tagtäglich mein Level an Glück und beobachte mich selbst, wo ich mich selbst manipuliere oder ungeschickt handle.

Dabei weiß ich, dass Glück nur ein inneres Spiel ist

Sabotiert Begierde dein Glück?

Die heilige Gita pocht immer wieder darauf, dass unsere Begierden unser Glück sabotieren und Buddha sowieso.

Aber warum? Es scheint mir zu schwarz-weiß zu sein und ich möchte diese Sichtweise näher beleuchten.

Zuerst schauen wir uns an, was Begierde eigentlich ist. Ein Ingenieur denkt in die kleinstmöglichen Bauteile und wie sie zusammenwirken.

Begierde sind Gedanken. Gedanken sind innere Bilder, Videosequenzen oder Dialoge.

Manche denken mehr in Bilder, andere hören eine oder mehrere Stimmen, andere sehen Sätze und wieder andere erfahren ein Mix von allem.

Gedanken beziehen sich auf die Vergangenheit, Zukunft oder bewerten das Jetzt und die eigenen Handlungen.

Es ist hoch kreativer Prozess (Eckhart Tolle spricht hingegen von einem Virus und die Ausbeutung des Wirtes).

Wie können Gedanken Leid erzeugen?

War die Natur in den Tausenden von Jahren unaufmerksam? Warum gibt es etwas in Menschen, dass sie so leiden lassen kann, dass sie sich in den eigenen Tod stürzen lässt?

Leiden ist eng verbunden mit Mangel

Du schaust dich um und addierst die Dinge, die deiner Meinung nach fehlen. Zum Beispiel habe ich letztens an meine weiße, kahle Wand geschaut und gesehen, dass ein Bild fehlt. Genau das Bild, dass mir Amazon eigentlich vor einer Woche liefern sollte, aber nicht ankam.

Genauso kannst du im Bett liegen und in deine Armkuhle schauen und einen Partner vermissen oder auf deinem Kontoauszug schauen und ein grünes Plus nachtrauern.

Wir können die Welt betrachten und uns fantasieren, was falsch läuft oder fehlt.

Es ist ein genialer, kreativer Eingriff in das Jetzt.

Wie viel Rechenpower drauf geht, sich zu überlegen, was alles fehlt!

Kein Wunder, dass jene, die sich weniger Sorgen machen und zufriedener sind, gelassen und ausgeruht wirken.

Sorgen, Ängste und Verurteilungen sind Energiefresser.

Aber warum machen wir dies und warum sind manche Menschen so viel besser, all den Mangel in ihrem Leben zu erkennen?

Die Natur lässt uns nicht umsonst leiden. Es muss einen Vorteil haben.

Wenn wir die Mission der Natur herunterbrechen, geht es ihr um Überleben und Fortpflanzen. Ja, sogar Fortpflanzen an erster Stelle.

Ein Mensch, der überall Probleme sieht, ist auch jener, der mehr dazu geneigt ist, diese zu lösen.

Er macht und tut und schwitzt, um diese Mängel in sich und seinem Leben zu lösen. Dieser geht nicht verträumt spazieren und hält inne, um seine Hand auf den Stamm der Eiche zu legen und den Baum zu fühlen.

Dieser Mensch muss ein Problem lösen und zwar das Leben selbst.

Er oder sie kommt täglich voran, doch wo ein Problem gelöst wird, entstehen zwei weitere.

Diese Getriebenheit sorgt dafür, dass er oder sie Fortschritte macht und Ressourcen anhäuft. Genauso kann eine Frau, die sich hässlich findet, ihren Körper den Kampf ansagen und Stunden im Fitnessstudio verbringen und ihr Süßigkeiten verbieten.

Diese Menschen überleben und haben Sex.

Es gibt daher sehr viele davon.

Der Natur ist es völlig egal, ob du psychologisch leidest, wenn du dieses heilige Ziel dabei erreichst. Es geht dem Leben immer um die Weitergabe von Informationen und damit Genen.

Und es geht dafür über Leichen.

Warum fühlen Menschen heutzutage Zeitarmut?

Dank Erfindungen wie die Wasch- und Spülmaschine, den elektrischen Rasenmäher und tausend kleinen Effizienz-Helfern braucht man für den Haushalt von durchschnittlich acht Stunden nur noch zwei.

Eigentlich dürften wir alle mehr Zeit haben, denn viele Erfindungen zielen genau darauf ab, uns Zeit zu sparen. Aber dies fühlen nur wenige.

Vielmehr gibt es einen Anstieg an Burnout und einer inneren Hetze.

Was ist die Erklärung?

Denke an die beiden Ziele der Natur. Welche Mission wird durch die Transparenz und der Vergleich angestachelt: Überleben oder Fortpflanzung?

Haben wir wirklich Angst nicht zu überleben? Wohl kaum. Wir haben genug und eigentlich ist uns das bewusst.

Es hat etwas mit unser Mission der Fortpflanzung zutun und damit mit Konkurrenz.

Mit den Aufstieg der Social Media ist die Konkurrenz gestiegen. Jeder sieht nun den Lebensstil vom anderen – selbst von Fremden, die auf einem anderen Kontinent leben.

Frauen geben tausende von Euros aus, um schöner, jünger und damit fruchtbarer als die Nächste zu erscheinen. Männer schuften sich Krankenhausreif, um den Nächsten zu übertrumpfen und seine Versorger- und Alpha-Stellung zu beweisen.

Es gab mal eine Zeit, in der wir dank Religionen und Co unser Konkurrenzwahn eindämmen konnten. Wir erfanden Regeln, die dafür sorgten, dass es nicht löblich ist, voll aufs Gas zu treten oder den Partner zu wechseln.

Die sexuelle Revolution und Instagram hat dies gekillt:

Eine schöne Frau sieht nun auf einem Blick, was der Mann ihr bieten kann. Der begehrte Mann hat Hunderte Matches mit Profilen, wo sie in unterschiedlichen Farben und Moden ihre Schönheit zur Schau stellt.

Dabei ist es unser eigenes Konkurrenzstreben, dass uns immer wieder von Neuem arbeiten lässt. Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sondern fördert unsere Intelligenz und Innovation. Es lässt uns Gedichte schreiben, Musik komponieren und im Bundestag debattieren.

Wie die Bäume, die nach der Sonne streben und immer höher und höher ragten, um ihre Konkurrenten im Schatten stehen lassen.

Konkurrenz ist die wahre Wiege der Menschheit.

Die Welt hält kein dauerhaftes Glück für dich bereit

Die Natur gibt uns nicht dauerhaftes Glück, sondern nur portionierte Kostproben. Genau die Menge, die uns nach mehr lechzen lässt.

Wie ein Heroinabhängiger streben wir nach diesen Dopaminkicks. Sie ködern uns weiterzumachen und uns besser an unser Umfeld anzupassen und somit Überleben und Sex zu sichern.

Begierde ist eng verbunden mit Konkurrenzstreben. Wie viele Wünsche hat der Mensch, die nicht direkt oder indirekt mit Konkurrenz zutun hat?

Du bist schön genug, aber nicht so schön wie deine Freundin. Du bist erfolgreich genug, aber nicht so erfolgreich, wie dein Nachbar.

Begierde ist der Wunsch besser, als der oder die Nächste zu sein, um Überleben und Sex zu sichern.

Du könntest nach Thailand ziehen und viele Begierden verfallen. Denn du zählst dort zu den reichsten, klügsten und gesündesten Menschen.

Religionen versprechen einen Ausweg.

Manche Gottesfürchtigen versuchen sich der Sexualität zu entsagen und wir lesen in den Schlagzeilen, wie gut das klappt.

Aber es gibt manche, die es geschafft haben, aus dem Spiel der Konkurrenz und damit Begierde zu entwachsen.

Sie geben dir eine neue Identität.

Du bist mehr als biologische Triebe und einer selbstreflektierenden Großhirnrinde.

Du bist Atman, Brahman, Gott. Unbeflecktes, perfektes, grenzenloses Bewusstsein.

Das Eine, dass sich in allem und jedem widerspiegelt.

Du glaubst, ein Individuum zu sein, mit eigenen Gedanken, einem eigenen Geist und Körper.

Die Bhagavad Gita lehrt jedoch, dass dies nur eine Illusion ist.

Dies zu erkennen und damit mit Gott zu verschmelzen ist das höchste Ziel des Menschen.

Wenn du dies erkennst, gibt es keine Konkurrenz mehr und somit keine Begierde. Alles ist ein Spiegelbild deiner Selbst.

Es ist der einzige Weg zu dauerhaftem Wohlbefinden. Höhen und Tiefen lassen dich unbeeindruckt, denn erstens fühlt es sich nicht mehr so an, als würde etwas dir zustoßen.

Es gibt nicht mehr „dich“ und die „die Welt“. Es ist ein Strom der Erfahrung und du bist mit deinem Körper und Gedanken genauso wenig identifiziert wie mit einem Stuhl.

Die Gita lehrt, dass du das Gefäß des Universums selbst bist und die Natur dir nichts geben kann, was du nicht schon hast.

Umso weiter du dich von dieser Wahrheit entfernst, umso mehr leidest du.

Am meisten leidest du, wenn du voller Begierde versuchst, deinen Mitmenschen zu entwachsen, weil du in jedem und allem einen Feind siehst.

Sie sagt: Nach allem, was du strebst, bist du bereits. So gegen seine wahre Natur zu leben, verursacht Leid. Dabei kann dein psychologisches Leiden als ein Navigationssystem gesehen werden, dass du wieder zu deinem Ursprung findest.

Begierde wird deswegen verurteilt, weil es dich von deinem Kern weglockt.

Du glaubst Gedanken, die dich getrennt von allem fühlen lassen und somit Konkurrenz fördern.

Nach der hinduistischen Lehre verschwendest du damit dein Leben, denn am Ende wechselst du nur Form und Gestalt und spielst das Spiel in einem anderen Körper weiter.

Begierde lenken dich ab. Das ist alles. Sie implizieren Mangel und folgst du ihnen entfernst du dich von deiner wahren Natur der Fülle, Liebe und Einheit.

Eine andere Energie ist Enthusiasmus

Es ist ein Wink von den Göttern selbst, um das zu tun, was allen dient.

Enthusiasmus ist eine Form des Gottes-dienstes. Wenn du für und aus Gott – Bewusstsein – heraus handelst. Der griechische Wortursprung bedeutet „Besessenheit durch Gott“.

Um mein Ziel von dauerhaftem Glück bzw. Wohlbefinden zu erreichen, ist ein wichtiger Schritt, all die Begierden in mir zu erkennen und anstatt ihr nachzugehen, in Fülle zu entspannen und aus dieser zu handeln.

Jeden einzelnen Tag. Immer und immer wieder.

Verliere ich mich in Konkurrenzstreben ist dies Sünde. Nicht wild, sondern bedeutet nur, dass ich meine wahre Natur verfehlt habe.

Das hinterliegende Bewusstsein, dass jegliche Erfahrung gebärt. Jeder Gedanke, jeder Mensch, jede Handlung.

Glück ist die Gewohnheit, Gott zu erfahren.

3 G’s. Gefällt mir.

Gibt mir ein Like, damit jeder sieht, wie schlau ich bin.

Und wehe Amazon schickt mir heute mein Bild nicht!

Beste Grüße,

SOMA

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