Eine kurze Weihnachtsgeschichte für dich :)

Es war einmal ein Stern mit dem Namen Atria.

Atria war ein Lichtblick für uns Menschen und strahlte für jeden, der von seinem Weg abgekommen war.

Einmal wünschte sich ein schüchterner Junge, einem Mädchen einen besonderen Abend zu bieten. Er breitete seine Decke auf der Wiese aus, gab ihr Brot und Käse und schaute hoffnungsvoll in die Nacht. Doch graue Wolken hingen über ihnen und trübten die Romantik.

Atria sah dies, flog behutsam näher an die Erde und strahlte für das junge Pärchen. Dadurch verzauberte sie den Abend der Beiden mehr als jeder Sternekoch. 

Ein anderes Mal eilte eine junge Frau durch die dunklen Gassen in New York. Sie hörte die Ratten in den Mülltonnen nach Futter suchen und fürchtete sich davor, was noch alles aus der Dunkelheit steigen könnte.

Der Stern sah ihre Angst und erhellte ihr den Weg, bis sie erleichtert den Schlüssel für ihre Wohnung im Schloss umdrehte.

Atria wachte sogar schon damals über Betlehem und wies Karawanen mit unzähligen Kamelen den Weg.

Ist dir aufgefallen, wie bedrohlich der Himmel aussehen würde, wenn in der Nacht keine Sterne leuchten würden? Wir können alle dankbar sein für Sterne wie Atria, die jeden Abend für uns leuchten.

Eines Abends sieht der Stern ein kleines Mädchen in der Dunkelheit spazieren gehen. Die Kleine läuft freudig erregt von ihrem nächtlichen Abenteuer nach Hause.

Der Pfad verläuft durch einen Wald. Kein Problem am Tage, doch in dieser Winternacht sehen selbst die friedlichen Bäume wie Monster aus, die ihre dünnen Knochenhände nach ihr strecken.

Der Heimweg schlängelt sich tiefer in den Wald. Das kleine Mädchen trägt eine schwache Kerzenlampe mit sich und kann kaum die eigenen Schuhe sehen. Sie hofft, dass der Weg sie nach Hause ins Warme und Behagliche führen wird. 

Aber bald windet sich der Weg in unbekannte Richtungen. „Hallo?“, ruft die Kleine, doch die Dunkelheit verschluckt ihre Worte. Selbst Atria kann sie kaum sehen, wegen dem dichten Blätterdach der Rotbuchen und Eichen. Die Lippen des Mädchens bibbern von der Kälte und der Angst in ihren Knochen.

Atria bricht es das Herz, so weit weg von ihr zu sein.

Sie fliegt noch näher an die Erde, damit ihr Strahlen den Wald erreichen kann. So nah an die Erde hat sie sich noch nie herangetraut.

Menschen von allen Ländern schauen verwundert nach oben und deuten auf den weißen Punkt, der heller als der Mond scheint.

Atria spürt auf einmal ein gewaltiges Ziehen und Zerren.

Sie weiß, dass sie jetzt umdrehen muss, damit sie nicht von der Anziehungskraft der Erde in die Tiefe gerissen wird.

Jedoch haben Wölfe den lieblichen Duft des Kindes erschnuppert und erfüllen den Wald mit ihrem begierigen Jaulen.

Das Mädchen rennt, von Panik ergriffen, mit klappernden Zähnen und Tränen in den Augen nur noch weiter in den Wald.

Atria sieht die aussichtslose Lage des Mädchens und fliegt noch näher an die Erde heran.

Ihr wird immer heißer und das Zerren wird stärker. Der mutige Stern erhellt nun den ganzen Wald und die Eulen schauen erstaunt nach oben und rufen „Huch, Huch“.

Die Wölfe aus dem Wald rennen von Angst ergriffen davon und jaulen ob des Verlustes ihrer einfachen Beute. Das Mädchen sieht endlich den Heimweg und auch die Bäume sehen wieder freundlich aus.

Sie rennt nach Hause in die offenen Arme ihrer Mutter, die schon voller Sorge im Türrahmen auf sie gewartet hat. Erleichtert und schluchzend umarmen sie sich und es beginnt, sanft auf ihre Köpfe zu schneien.

Nur fällt kein Schnee, sondern Sternenstaub…

Wir stehen mit jedem weiteren Jahr vor der Wahl: Entweder verbrennen wir, um unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen, oder wir verbrennen, weil wir ein Licht für andere sind.


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Autor: ©Fabian Freigeist

Text: Kurze Weihnachtsgeschichte für Freigeister – Der Stern Atria

Kurze Weihnachtsgeschichte für Freigeister: Der Stern Atria
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