Sanftes Breathwork: Tiefe Transformation ohne Hyperventilation

Autor: Fabian Ries | Wirtschaftspsychologe (B.Sc.), Bestseller-Autor, 17+ Jahre-Erfahrung, Gründer der Hypnobreath®-Methode

sanftes breahtwork auf der xperience bühne von fabian ries

Stell dir vor, du sitzt in einem Raum voller Menschen. Die Musik wird lauter. Der Anleiter ruft: Schneller! Tiefer! Mehr!

Plötzlich hörst du Schreie. Jemand weint. Jemand anderes verkrampft sich, die Hände zu Klauen geformt. Der Typ neben dir hyperventiliert so stark, dass er sich übergeben muss.

Und du fragst dich: Ist das wirklich der Weg zu tiefer Transformation?

Ich habe diese Szene nicht erfunden. Ich habe sie erlebt. Mehrfach. Bei verschiedenen Breathwork-Veranstaltungen, die mir als „lebensverändernd“ verkauft wurden.

Was ich stattdessen bekam: Einen Tag Kopfschmerzen. Und die nagende Frage, ob echte Veränderung wirklich so aussehen muss.

Jahre später weiß ich: Das Problem war nicht ich. Das Problem war ein fundamentales Missverständnis darüber, wie Transformation tatsächlich funktioniert.

Das große Missverständnis über Transformation

Wir leben in einer Kultur, die glaubt: Mehr ist besser. Härter ist effektiver. Kein Schmerz, kein Gewinn.

Dieses Denken hat sich auch in die Welt der Atemarbeit geschlichen. Die Logik klingt bestechend: Wenn ein bisschen Atmen entspannt, dann muss viel Atmen ja transformieren. Wenn sanfte Übungen gut sind, dann müssen extreme Übungen großartig sein.

Aber hier liegt der Denkfehler: Intensität ist nicht dasselbe wie Tiefe. Und Drama ist nicht dasselbe wie Transformation.

Lass mich erklären, was ich damit meine.

Was passiert wirklich beim extremen Breathwork?

Lass mich kurz den Wirtschaftspsychologen raushängen. Denn das Verrückte ist: Die Wissenschaft sagt das genaue Gegenteil von dem, was viele Breathwork-Anleiter predigen.

Wenn du heftig durch den Mund atmest – hyperventilierst – passiert Folgendes:

Du atmest zu viel CO2 aus. Das ist kein Zeichen von Detox. Das ist Hyperventilation.

Dadurch verengen sich deine Blutgefäße. Weniger Sauerstoff erreicht dein Gehirn und deine Extremitäten. Nicht mehr. Weniger.

Die Folge? Deine Hände verkrampfen. Dir wird schwindelig. Du siehst vielleicht Farben und Muster.

Das ist keine spirituelle Erfahrung. Das ist dein Gehirn unter Sauerstoffmangel. Es ist der gleiche Effekt, den Bergsteiger auf 8.000 Metern erleben – Höhenkrankheit.

Ja, solche Erfahrungen können intensiv sein. Beeindruckend sogar. Aber die entscheidende Frage ist eine andere: Führt Intensität zu nachhaltiger Veränderung?

Warum intensive Erlebnisse oft nicht nachhaltig wirken

Hier kommen wir zum Kern der Sache. Und es ist eine unbequeme Wahrheit, die viele Breathwork-Anbieter nicht hören wollen.

Nachhaltige Veränderung ist kein Event. Sie ist ein Prozess.

Stell es dir so vor: Ein einmaliger, intensiver Hausputz kann beeindruckend aussehen. Aber wenn du danach drei Monate nicht mehr putzt, ist alles wieder beim Alten.

Genauso funktioniert das Nervensystem. Eine einmalige Extrem-Erfahrung kann Dinge aufwirbeln. Kann Emotionen hochbringen. Kann dich erschüttern.

Aber echte Transformation, die Art, die bleibt, entsteht anders.

Wie echte Transformation tatsächlich funktioniert

In den letzten 17 Jahren habe ich mich obsessiv mit einer Frage beschäftigt: Was verändert Menschen wirklich? Nicht kurzfristig. Nicht oberflächlich. Sondern fundamental und dauerhaft.

Die Antwort, die ich gefunden habe, ist überraschend einfach und gleichzeitig unbequem für jeden, der auf schnelle Lösungen hofft.

1. Balance statt Extreme

Das ist vielleicht der kontraintuitivste Punkt. Wir glauben, dass Veränderung aus dem Extrem kommt. Aus dem Durchbruch. Aus dem großen emotionalen Moment.

Aber die Neurowissenschaft zeigt etwas anderes: Das autonome Nervensystem, also der Teil, der für Stress, Entspannung und emotionale Regulation zuständig ist, funktioniert am besten in Balance.

Das bedeutet: Sympathikus (Gaspedal) und Parasympathikus (Bremse) im Gleichgewicht. Nicht das eine dominiert das andere.

Extreme Breathwork-Methoden kippen diese Balance. Sie aktivieren den Sympathikus massiv: Stress, Alarm, Kampf-oder-Flucht. Das kann sich intensiv anfühlen. Aber es ist das Gegenteil von dem, was dein System für echte Heilung braucht.

2. Wahrnehmung verändern, nicht verdrängen

Hier wird es spannend. Denn das ist der Punkt, den die meisten Methoden übersehen.

Wir haben alle emotionale Ladungen in uns. Erfahrungen, die wir als „nur negativ“ oder „nur positiv“ abgespeichert haben. Und genau diese einseitigen Wahrnehmungen sind es, die uns im Griff haben.

Denk an eine Person, die du liebst. Du siehst wahrscheinlich vor allem die positiven Seiten. Denk an eine Person, die dich verletzt hat. Du siehst wahrscheinlich vor allem die negativen Seiten.

Aber hier ist die Wahrheit: Jeder Moment enthält sowohl Herausforderung als auch Unterstützung. Sowohl Schmerz als auch etwas Wertvolles.

Wenn du nur eine Seite siehst, bleibst du emotional gefangen. Du schwankst zwischen Anziehung und Abstoßung. Zwischen Sehnsucht und Vermeidung.

Echte Transformation passiert, wenn du beide Seiten gleichzeitig erkennst. Wenn du siehst, dass die schmerzhafte Erfahrung dich auch etwas gelehrt hat. Wenn du siehst, dass die Person, die dich verletzt hat, dir auch gedient hat.

In diesem Moment, wenn beide Seiten zusammenkommen, löst sich die emotionale Ladung auf. Nicht durch Verdrängung. Nicht durch kathartisches Ausagieren. Sondern durch erweiterte Wahrnehmung.

Das Ergebnis? Dankbarkeit. Präsenz. Frieden. Nicht weil du dir einredest, dass alles gut war. Sondern weil du die vollständige Wahrheit erkennst.

3. Regelmäßigkeit statt Einmal-Events

Und hier kommen wir zum praktischen Teil. Denn selbst wenn du die tiefsten Erkenntnisse hast, ohne regelmäßige Praxis verblassen sie.

Das Nervensystem ist wie ein Muskel. Es braucht Training. Wiederholung. Konsistenz.

Eine Teilnehmerin beschrieb es so: „Wie ohne Zähneputzen ins Bett gehen – das ist Hypnobreath für mich.“

Das ist der Unterschied zwischen einem einmaligen Event und einer Praxis, die dein Leben verändert.

Holotrophes Atmen ist im besten Fall ein Hausputz. Einmal im Jahr. Intensiv. Dann wieder monatelang nichts. Sanftes Breathwork ist die tägliche Routine. Es hält dein System sauber. Jeden Tag ein bisschen. Und genau das führt zu nachhaltiger Veränderung.

Die unbequeme Wahrheit über Trauma und Breathwork

Hier wird es heikel. Denn viele Menschen kommen zu Breathwork, weil sie Heilung suchen. Sie tragen alte Wunden mit sich. Und sie hoffen, dass eine intensive Erfahrung ihnen hilft, loszulassen.

Das Problem: Für Menschen mit Traumaerfahrung kann extremes Breathwork retraumatisierend wirken.

Eine Teilnehmerin meiner Ausbildung beschrieb ihre Erfahrung mit Holotropem Atmen so: „Die Geräuschkulisse, dieses Schreien der Leute…das löste bei mir eine derartige Wut und Abwehr aus, dass ich eigentlich immer retraumatisiert wurde.“

Sie suchte nach Heilung. Sie bekam das Gegenteil.

Warum passiert das?

Bei einem Trauma dissoziiert der Verstand. Er spaltet die Erfahrung auf. Er speichert den Schmerz, aber verdrängt alles, was gleichzeitig auch da war. Die Unterstützung. Die Kraft, die du hattest. Die Art, wie du überlebt hast.

Diese einseitige Abspeicherung ist das Trauma. Nicht die Erfahrung selbst. Sondern die unvollständige Wahrnehmung davon.

Und jetzt kommt der wichtige Punkt: Wenn du in einer extremen Breathwork-Session diese alten Gefühle wieder hochbringst, ohne gleichzeitig die andere Seite zu sehen, dann verstärkst du das Muster. Du erlebst den Schmerz nochmal. Isoliert. Ohne die Balance.

Das ist wie eine Wunde aufzureißen, ohne sie danach zu versorgen. Kein Wunder, dass sich viele danach schlechter fühlen, nicht besser.

Hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen Methoden, die nur Gefühle hochbringen und Methoden, die echte Integration ermöglichen.

Echte Traumaheilung braucht einen sicheren Rahmen, in dem du geführt wirst. Nicht allein gelassen mit deinen Emotionen. Sondern begleitet, durch Sprache, durch Suggestionen, durch einen Prozess, der dich aktiv dabei unterstützt, beide Seiten der Erfahrung zu erkennen.

Die Herausforderung UND die Unterstützung. Den Schmerz UND das, was du daraus gewonnen hast. Das, was du verloren hast UND das, was du dadurch gefunden hast.

In dem Moment, wo beide Seiten zusammenkommen, wo du erkennst, dass nichts nur schlecht war, löst sich die emotionale Ladung auf. Du bist nicht mehr Opfer deiner Geschichte. Du erkennst die verborgene Ordnung.

Und genau hier kommt die Kombination aus Atemarbeit und Hypnose ins Spiel.

Warum die Kombination aus Hypnose und Atemarbeit so wirksam ist

Atemarbeit allein kann entspannen. Hypnose allein kann tiefe Veränderungen im Unterbewusstsein bewirken. Aber die Kombination aus beiden schafft etwas, das keine der Methoden allein erreicht.

Lass mich erklären, warum.

Der kritische Faktor des Verstandes

Wir alle haben einen inneren Wächter. Die Psychologie nennt ihn den „kritischen Faktor“, den Teil des Verstandes, der neue Informationen filtert und oft blockiert.

Dieser Wächter ist der Grund, warum Affirmationen oft nicht wirken. Du sagst dir „Ich bin selbstbewusst“, und dein Verstand antwortet: „Ja klar, erzähl das mal deinem Chef.“

Bei der Kombination aus Atemarbeit und Hypnose passiert etwas Interessantes: Die rhythmische Atmung und die Musik bringen das Gehirn in einen veränderten Bewusstseinszustand, Alpha- und Theta-Wellen, messbar im EEG.

In diesem Zustand ist der kritische Faktor entspannt. Nicht ausgeschaltet, du behältst immer die Kontrolle. Aber entspannt genug, dass Suggestionen tiefer wirken können. Dass neue Perspektiven ankommen können. Dass Veränderung möglich wird.

Das Grübel-Netzwerk wird leiser

Professor David Spiegel von Stanford hat etwas Faszinierendes entdeckt: In der Hypnose wird das sogenannte „Default Mode Network“ heruntergefahren.

Das ist der Teil des Gehirns, der für das ständige Grübeln zuständig ist. Das Gedankenkarussell, dieses Rauschen im Kopf, das nie aufhört.

Und hier wird es spannend für die Trauma-Arbeit: Wenn du in einem unbalancierten Zustand bist, wenn du die Vergangenheit als „nur negativ“ siehst, dann ist dieses Grübel-Netzwerk hyperaktiv. Es hält dich in der einseitigen Perspektive gefangen.

Wenn es leiser wird, öffnet sich Raum. Raum für neue Sichtweisen. Raum, um beide Seiten einer Erfahrung zu erkennen.

Geführt statt allein gelassen

Und hier liegt der entscheidende Unterschied zu extremem Breathwork: Bei Hypnobreath wirst du nicht einfach in einen veränderten Zustand katapultiert und dort allein gelassen.

Stattdessen führen hypnotische Suggestionen durch den Prozess. Sie helfen dir aktiv, die andere Seite zu sehen. Sie erinnern dich an deine Stärken. Sie öffnen Perspektiven, die du allein vielleicht nicht gefunden hättest.

Das ist keine Manipulation. Das ist professionelle Begleitung. So wie ein guter Therapeut dich durch einen schwierigen Prozess begleitet, nicht indem er dir sagt, was du fühlen sollst, sondern indem er dir hilft, die vollständige Wahrheit zu sehen.

Eine Diplom-Psychologin, die selbst in meiner Ausbildung ist, sagte dazu: „Hypnobreath ist das menschlich Klügste, was mir im Moment begegnet ist. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass das Unterbewusstsein bei Hypnobreath über Grenzen geht.“

Über 250.000 durchgeführte Sessions. Null Panik-Vorfälle. Das ist kein Zufall, das ist das Ergebnis einer Methode, die mit dem Nervensystem arbeitet, statt es zu überwältigen.

Was die Wissenschaft über wirksame Atemarbeit sagt

Ich habe über 465 Studien zum Thema Atmung durchforstet. Nicht weil ich nichts Besseres zu tun hätte. Sondern weil ich wissen wollte, was wirklich funktioniert, jenseits von Marketing und Überzeugungen.

Das Ergebnis ist eindeutig. Es gibt vier Faktoren, die bei der Atemarbeit tatsächlich wirken:

1. Tiefe Zwerchfellatmung

Nicht die flache Brustatmung, die die meisten unbewusst praktizieren. Sondern eine Atmung, bei der sich der Bauch hebt und senkt. Das aktiviert den Vagusnerv und signalisiert dem Körper: Alles sicher.

2. Langsame Atemfrequenz

4-8 Atemzüge pro Minute. Das ist das exakte Gegenteil von dem, was die Schneller-Härter-Mehr-Fraktion predigt. Langsame Atmung aktiviert den Parasympathikus, den Teil deines Nervensystems, der für Regeneration und Heilung zuständig ist.

3. Rhythmische Muster durch die Nase

Die Nase filtert, wärmt und befeuchtet die Luft. Und sie produziert Stickstoffmonoxid, das die Blutgefäße weitet und den Sauerstofftransport verbessert. Mundatmung umgeht das alles.

4. Gezielte Atempausen

Das ist der Geheimtipp. Kurze Atempausen nach dem Ausatmen erhöhen die CO2-Toleranz. Das klingt paradox: mehr CO2, nicht weniger. Aber genau das verbessert den Sauerstofftransport im Körper. Es ist Biochemie, nicht Esoterik.

James Nestor, Autor des Bestsellers „Breath“, bringt es auf den Punkt: Egal was du isst, wie viel du trainierst, wie jung oder alt du bist, all das spielt keine Rolle, wenn du nicht richtig atmest.

Der Moment der Stille – wo echte Transformation beginnt

Ich muss dir etwas gestehen.

Die tiefsten Erfahrungen, die ich je mit Atemarbeit gemacht habe, kamen nicht aus dem Extrem. Sie kamen aus der Stille.

Aus diesem Moment nach einer sanften Session, wenn die Musik langsam ausklingt. Wenn der Körper vollständig entspannt ist. Wenn die Gedanken…einfach aufhören.

Teilnehmer beschreiben es oft so: Es ist, als würde jemand die Pause-Taste des Lebens drücken. Die Welt hört auf, sich zu drehen. Und plötzlich ist da…Ruhe. Echte Ruhe.

In diesem Zustand, wenn das ständige Geplapper im Kopf verstummt, passiert etwas Erstaunliches: Du erkennst, dass du nicht deine Gedanken bist. Du bist das, was die Gedanken beobachtet.

Das ist keine Theorie. Das ist eine direkte Erfahrung, die jeder machen kann. Und sie verändert alles.

Denn in diesem Moment fallen die Bewertungen weg. Die Urteile. Das „Das war gut“ und „Das war schlecht“. Es gibt nur noch: Das, was ist. Vollständig. Ganz.

Und genau dort, in dieser Balance, entsteht echte Transformation. Nicht durch Kampf. Nicht durch Extreme. Sondern durch Präsenz.

Für wen ist sanftes Breathwork geeignet?

Die ehrliche Antwort: Für fast jeden. Aber besonders für:

Menschen, die nachhaltige Veränderung suchen

Du hast vielleicht schon intensive Erfahrungen gemacht. Workshops. Retreats. Vielleicht sogar Ayahuasca oder andere Substanzen. Und ja, es war beeindruckend. Aber sechs Monate später warst du wieder am selben Punkt. Wenn dir das bekannt vorkommt, dann brauchst du keine weiteren Einmal-Events. Du brauchst eine tägliche Praxis.

Coaches und Therapeuten, die ein sicheres Tool suchen

Du arbeitest mit Menschen. Du weißt, dass emotionale Prozesse tiefgehen können. Und du willst eine Methode, bei der du keine Angst haben musst, dass jemand zusammenbricht. Eine Methode, die deine Klienten zwischen den Sessions selbstständig nutzen können.

Menschen mit sensiblem Nervensystem

Du reagierst stark auf Reize. Laute Umgebungen stressen dich. Extreme Erfahrungen überfordern dich. Sanftes Breathwork respektiert deine Grenzen, statt sie zu sprengen. Es baut Kapazität auf, Schritt für Schritt.

Alle, die ihre Wahrnehmung erweitern wollen

Du willst nicht nur entspannen. Du willst verstehen, wie dein Verstand funktioniert. Du willst die einseitigen Bewertungen auflösen, die dich gefangen halten. Du suchst echte Freiheit, nicht nur ein gutes Gefühl.

Die goldene Mitte – warum sanft nicht langweilig bedeutet

Eine Nervensystem-Spezialistin, die vier verschiedene Breathwork-Ausbildungen gemacht hat, sagte mir neulich: „Von all den Dingen, die ich anbiete, wollen meine Kunden am meisten Hypnobreath.“

Das hat mich überrascht. Vier Ausbildungen. Und trotzdem wählen ihre Klienten die sanfte Methode.

Warum?

Weil es nicht um laut oder leise geht. Es geht um wirksam.

Sanftes Breathwork kann tiefgehen. Es kann intensiv sein. Aber auf eine andere Art. Nicht die Intensität von Chaos und Überwältigung. Sondern die Intensität von Klarheit und Präsenz.

Und wirksam bedeutet: Dein Nervensystem reguliert sich – nachhaltig. Deine emotionalen Ladungen lösen sich – dauerhaft. Dein Geist wird klar – jeden Tag ein bisschen mehr.

Nicht weil du dich an deine Grenzen getrieben hast. Sondern weil du deinem System endlich das gegeben hast, was es braucht: Sicherheit, Rhythmus, Balance – und regelmäßige Praxis.

Probier es selbst – kostenlos

Ich könnte jetzt noch stundenlang theoretisieren. Aber das Schöne an dieser Methode ist: Du kannst es einfach erleben.

Ich habe eine kostenlose Hypnobreath-Kostprobe vorbereitet, eine vollständige Session, die du zu Hause machen kannst. Mit professioneller Anleitung. Mit der Musik. Mit allem, was dazugehört.

Keine Theorie mehr. Keine Erklärungen. Nur die direkte Erfahrung.

Leg dich hin. Setz deine Kopfhörer auf. Und spüre selbst, was passiert, wenn dein Nervensystem endlich das bekommt, was es braucht.

Die meisten Menschen berichten danach von einem Gefühl tiefer Ruhe. Von mehr Klarheit. Von dem Gefühl, angekommen zu sein. Manche sind überrascht, wie schnell sie in einen Zustand kommen, für den sie sonst Stunden der Meditation brauchen.

Und dann stell dir vor, was passiert, wenn du das regelmäßig machst. Nicht einmal. Nicht als Event. Sondern als Praxis, die dein Leben begleitet.

Trag dich ein und erlebe Hypnobreath kostenlos – und spüre den Unterschied selbst.

Was echte Transformation wirklich bedeutet

Am Ende geht es nicht darum, welche Methode extremer ist. Es geht darum, welche Methode dich wirklich weiterbringt.

Für mich war die Erkenntnis befreiend: Ich muss nicht leiden, um zu wachsen. Ich muss nicht an meine Grenzen gehen, um Veränderung zu spüren. Die tiefste Transformation kommt nicht aus dem Extrem, sie kommt aus der Balance.

Aus der Fähigkeit, beide Seiten zu sehen. Aus der Bereitschaft, jeden Tag ein bisschen zu üben. Aus dem Mut, Präsenz zu wählen statt Drama.


Häufig gestellte Fragen zu sanftem Breathwork

Was ist sanftes Breathwork und wie unterscheidet es sich von intensiven Methoden?

Sanftes Breathwork nutzt langsame, rhythmische Nasenatmung mit 4-8 Atemzügen pro Minute, um das Nervensystem zu regulieren. Im Gegensatz zu intensiven Methoden wie Holotropem Atmen oder Rebirthing, die auf Hyperventilation setzen, aktiviert sanftes Breathwork den Parasympathikus und fördert echte Entspannung ohne Krämpfe, Schwindel oder Kontrollverlust.

Kann Breathwork bei Trauma helfen oder ist es gefährlich?

Sanftes, trauma-sensitives Breathwork kann bei der Traumaverarbeitung unterstützen, indem es das Nervensystem reguliert und einen sicheren Raum schafft. Der Schlüssel ist die Führung durch ressourcenstärkende Suggestionen, die aktiv helfen, beide Seiten einer Erfahrung zu sehen, nicht nur den Schmerz. Intensive Methoden ohne diese Integration können retraumatisierend wirken.

Wie oft sollte man Breathwork praktizieren für nachhaltige Ergebnisse?

Für nachhaltige Veränderung ist tägliche Praxis von 15-30 Minuten ideal. Das Nervensystem lernt durch Wiederholung, nicht durch einmalige intensive Erlebnisse. Eine Studie an der FH Nordhessen zeigte nach sieben Wochen regelmäßiger Praxis signifikante Verbesserungen bei Schlafqualität, Stressresilienz und kognitiver Leistungsfähigkeit.

Was bedeutet tiefe Transformation bei Breathwork wirklich?

Tiefe Transformation bedeutet nicht intensive Erlebnisse, sondern nachhaltige Veränderung der Wahrnehmung und des Nervensystems. Sie entsteht durch drei Faktoren: Balance im autonomen Nervensystem, Auflösung einseitiger emotionaler Bewertungen (beide Seiten einer Erfahrung erkennen), und regelmäßige Praxis, die neue neuronale Muster etabliert.

Was ist Hypnobreath und warum ist die Kombination aus Hypnose und Atemarbeit so wirksam?

Hypnobreath kombiniert sanfte Atemarbeit mit hypnotischen Suggestionen und frequenzbasierter Musik. Die Atmung bringt das Gehirn in Alpha/Theta-Zustände, in denen der „kritische Faktor des Verstandes“ entspannt ist. Die Suggestionen können dann tiefer wirken und aktiv dabei helfen, neue Perspektiven zu integrieren, ideal für nachhaltige Transformation.

Ist sanftes Breathwork auch wirksam oder nur für Anfänger geeignet?

Sanftes Breathwork ist wissenschaftlich nachweislich wirksamer für langfristige Veränderung als extreme Methoden. Die Forschung zeigt: Tiefe Zwerchfellatmung, langsame Frequenz (4-8/min), Nasenatmung und gezielte Atempausen, die Kernelemente sanfter Methoden, aktivieren den Vagusnerv und fördern echte Regeneration. Intensität ist nicht gleich Tiefe.

Kann ich Breathwork als Coach oder Therapeut in meine Arbeit integrieren?

Ja, sanftes Breathwork eignet sich hervorragend als Ergänzung für Coaches und Therapeuten. Es bietet ein sicheres Tool zur Nervensystem-Regulation, das Klienten auch zwischen Sessions selbstständig nutzen können. Mit über 250.000 Sessions und null Panik-Vorfällen hat sich Hypnobreath als besonders sicher erwiesen.

Warum funktioniert Hyperventilation beim Breathwork nicht für echte Transformation?

Hyperventilation führt zu übermäßigem CO2-Verlust, was die Blutgefäße verengt und weniger Sauerstoff ins Gehirn transportiert, nicht mehr. Die resultierenden Symptome (Kribbeln, Krämpfe, Schwindel) werden oft als „Energie“ fehlinterpretiert, sind aber Zeichen von Sauerstoffmangel. Echte Transformation braucht ein reguliertes, nicht ein überwältigtes Nervensystem.

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Über den Autor

Fabian Ries ist Wirtschaftspsychologe, Bestseller-Autor und Gründer der Hypnobreath-Methode. Seit er mit 16 Jahren durch Selbsthypnose vom Ersatzspieler zum Mannschaftskapitän wurde, erforscht er die Verbindung von Atem, Bewusstsein und Transformation. Über 250.000 Sessions und 50+ ausgebildete Trainer später ist Hypnobreath© eine der führenden Methoden im deutschsprachigen Raum.

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