Du atmest etwa 20.000 Mal am Tag. Automatisch. Unbewusst.
Und genau das ist das Problem.
Denn die meisten Menschen atmen falsch. Zu schnell. Zu flach. Durch den Mund. Das klingt harmlos. Aber die Konsequenzen sind größer, als du denkst. James Nestor, der New York Times Bestseller-Autor mit über drei Millionen verkauften Exemplaren seines Buches „Breath“, sagt es so: „Egal was du isst, wie viel du trainierst, wie dünn, jung oder weise du bist – all das spielt keine Rolle, wenn du nicht richtig atmest.“
Du bist jemand, der spürt, dass da mehr geht. Mehr Energie. Mehr Fokus. Weniger Gedankenkarussell. Und vielleicht hast du schon Meditation probiert, Yoga, Achtsamkeitsapps – aber nichts hat wirklich geklickt.
Dann bist du hier richtig.
In diesem Guide erkläre ich dir, was Breathwork wirklich ist, warum 90% aller Menschen dysfunktional atmen und was das für Körper und Geist bedeutet. Ohne Esoterik-Blabla. Mit der Wissenschaft, die du brauchst, um zu verstehen, warum dein Atem das Fundament von allem ist.
Und ich erkläre dir, warum eine bestimmte Kombination aus Atmung, Hypnose und Musik Ergebnisse liefert, die einzelne Methoden allein nicht schaffen. Dazu gleich mehr.
Was bedeutet Breathwork genau?
Breathwork – auf Deutsch „Atemarbeit“ – ist der Überbegriff für alle Praktiken, bei denen du deinen Atem bewusst steuerst, um körperliche, mentale oder emotionale Veränderungen zu bewirken.
Das klingt erstmal simpel. Ist es aber nicht.
Breathwork ist nicht einfach „tief durchatmen“. Es ist eine systematische Praxis mit spezifischen Techniken, Rhythmen und messbaren Zielen. Dan Brulé, einer der weltweit führenden Breathwork-Experten und Autor von „Just Breathe“ (mit Vorwort von Tony Robbins), definiert es so: „Breathwork ist die Nutzung von Atembewusstsein und bewusstem Atmen für Heilung, Wachstum, persönliches Erwachen und Transformation in Geist, Körper und Seele.“
Der Unterschied zwischen „mail tief Luft holen“ und Breathwork ist wie der Unterschied zwischen Spazierengehen und Marathontraining. Beides involviert Beine – aber die Ergebnisse sind völlig andere.
Was die meisten nicht wissen:
Die Wurzeln reichen tausende Jahre zurück. Pranayama, die yogische Atempraxis, existiert seit mindestens 3.000 Jahren. Buddhistische Mönche nutzen Atemtechniken für Meditation. Indigene Kulturen weltweit verwenden Atemrituale für Heilung und Bewusstseinserweiterung. Schamanen haben rhythmische Atmung genutzt, um Menschen in Trance zu führen.
Laotse sagte vor über 2.500 Jahren: „Der perfekte Mensch atmet, als würde er nicht atmen.“ Der russische Arzt Konstantin Buteyko widmete sein Leben dieser Idee. James Nestor schrieb einen Weltbestseller darüber. Patrick McKeown, Autor von „The Breathing Cure“ und international anerkannter Atemspezialist, hat sie zur klinischen Praxis weiterentwickelt. Und alle kommen zum gleichen Schluss: Wie du atmest, bestimmt, wie du lebst.
In den 1960er und 70er Jahren entwickelten sich westliche Formen: Holotropes Atmen von Stanislav Grof und Rebirthing von Leonard Orr. Beide nutzten intensive Atemmuster, um veränderte Bewusstseinszustände zu erreichen – ohne Substanzen. Heute erlebt Breathwork einen regelrechten Boom. Die Vogue schrieb: „Breathwork ist das neue Yoga.“ Und tatsächlich – wo Yoga vor 20 Jahren war, da ist Breathwork heute. Auf dem Sprung in den Mainstream.
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Warum atmen 90% aller Menschen falsch?
Hier kommt die unbequeme Wahrheit, die die meisten Breathwork-Artikel auslassen.
Die meisten Menschen atmen chronisch falsch. Und das macht krank.
Lies das nochmal: Falsch atmen ist schädlicher als falsch essen. Es ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Und die meisten Menschen haben dieses Fundament nie überprüft.
Die drei häufigsten Atemmuster – und warum sie dich krank machen
| Atemmuster | Was passiert | Konsequenzen |
| Chronisches Überatmen | 12–20 Atemzüge/Min. statt optimaler 4–8. CO2-Spiegel sinkt permanent. | Sauerstoff erreicht die Zellen schlechter (Bohr-Effekt). Müdigkeit, Angst, Unruhe. |
| Mundatmung | Nase wird umgangen. Stickstoffmonoxid (NO) fehlt komplett. | Keine Filterung, keine Befeuchtung, erhöhte Infektanfälligkeit, schlechtere Sauerstoffaufnahme. |
| Brustatmung | Flaches Atmen in die Brust statt ins Zwerchfell. Nur obere Lungenflügel genutzt. | Sympathikus permanent aktiviert = Dauerstress. Schlechte Ventilations-Perfusions-Ratio. |
Aber hier wird es interessant:
Der Buteyko-Beweis: Wie Überatmen Krankheit verursacht
Der russische Arzt Konstantin Buteyko hat in den 1950er Jahren in einem Labor in Akademgorodok (dem sowjetischen „Silicon Valley“) mit über 200 Forscherinnen und Forschern die größten systematischen Atemexperimente der Geschichte durchgeführt. Über tausend Probandinnen und Probanden lagen verkabelt auf Liegen, während ein primitiver Computer 100.000 Datenpunkte pro Stunde aufzeichnete.
Das Ergebnis war verblüffend: Die Kranken – Menschen mit Asthma, Bluthochdruck, Angststörungen – atmeten alle gleich. Zu viel. 15 Liter Luft pro Minute oder mehr. Lautes, hörbares Atmen. Hoher Ruhepuls von bis zu 90 Schlägen pro Minute. CO2-Werte bei nur 4 Prozent.
Die Gesunden? Sie atmeten weniger. Etwa fünf bis sechs Liter pro Minute. Leise. Kaum wahrnehmbar. Durch die Nase. Ruhepuls zwischen 48 und 55. CO2-Werte bei 6,5 bis 7,5 Prozent.
Buteyko kam zu einem radikalen Schluss: „Tiefes Atmen ist Tod.“ Was er meinte: Chronisches Überatmen senkt den CO2-Spiegel im Blut. Und CO2 ist kein Abfallprodukt – es ist ein lebenswichtiger Regulator.
Der Bohr-Effekt: Warum mehr Atmen weniger Sauerstoff bringt
Ohne genug CO2 kann der Sauerstoff nicht in die Zellen gelangen. Das klingt paradox, ist aber seit 1904 wissenschaftlich belegt. Der dänische Biochemiker Christian Bohr entdeckte: Hämoglobin gibt Sauerstoff nur dann an die Zellen ab, wenn genügend CO2 vorhanden ist. Sinkt der CO2-Spiegel durch Überatmen, klammert sich das Hämoglobin an den Sauerstoff und lässt ihn nicht los.
Patrick McKeown erklärt es in „The Breathing Cure“ detailliert: „Bei Atemanhalten nach normalem Atemmuster sinkt der Sauerstoffspiegel und CO2 steigt. Das erhöht die Azidose im Blut und schwächt die Bindung zwischen Hämoglobin und Sauerstoff – was die Sauerstoffversorgung der Gewebe verbessert.“
Oder einfacher: Wer zu viel atmet, bekommt weniger Sauerstoff in die Gewebe. Wer weniger atmet, bekommt mehr.
Ich hab das ehrlich gesagt selbst nicht geglaubt, als ich zum ersten Mal davon gelesen habe. Aber nachdem ich hunderte Male beobachtet habe, wie Menschen allein durch eine Veränderung ihres Atemmusters ruhiger, klarer und energiegeladener wurden – da war der Beweis nicht mehr theoretisch.
Nasenatmung: Warum deine Nase ein pharmazeutisches Wunderwerk ist
1995 entdeckten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass die Nasennebenhöhlen Stickstoffmonoxid (NO) produzieren – und zwar in einer Konzentration, die 100-mal höher ist als in den unteren Atemwegen. 1992 wurde Stickstoffmonoxid vom Magazin Science zum „Molekül des Jahres“ gewählt.
Warum das wichtig ist: Jedes Mal, wenn du durch die Nase einatmest, strömt NO mit der Atemluft in die Lungen. Dort passiert Folgendes:
NO öffnet die Atemwege und die Blutgefäße in der Lunge (Vasodilatation). Es verbessert die Verteilung des Blutes in den Lungenbläschen, sodass Sauerstoff effizienter ins Blut übergeht. Professor Jon Lundberg vom Karolinska-Institut in Schweden beschreibt, wie NO den Ventilations-Perfusions-Quotient optimiert – also das Verhältnis von Luft zu Blut in den Lungen. Außerdem hemmt NO das Wachstum von Bakterien und Viren. Forscherinnen und Forscher von Lundberg und Weitzberg zeigten bereits 1999, dass nasales Stickstoffmonoxid eine erste Verteidigungslinie des Immunsystems darstellt.
James Nestor bestätigt: Nasenatmung allein erhöht die Sauerstoffaufnahme um 18 Prozent gegenüber Mundatmung. Dazu kommt: Die Nase filtert, befeuchtet und erwärmt die Luft. Sie stimuliert Reflexnerven, die das regelmäßige Atmen kontrollieren. Und sie ist über die Riechkolben mit dem Hypothalamus verbunden, dem Teil deines Gehirns, der Herzschlag, Blutdruck und Homöostase reguliert.
Mundatmung umgeht all das. Kein NO. Keine Filterung. Keine Regulation. Patrick McKeown beschreibt, wie Mundatmung bei Kindern zu ADHS-Symptomen führen kann: 40% der Kinder mit Schlafstörungen wie Schnarchen oder Schlafapnoe entwickeln ADHS oder Lernschwächen. In einer Studie schnarchten 50% der als ADHS diagnostizierten Kinder regelmäßig – und nach Entfernung der vergrößerten Mandeln verschwanden bei vielen die Symptome.
Jetzt fragst du dich wahrscheinlich: Wenn die Atmung so fundamental ist – was genau passiert im Körper, wenn du sie bewusst steuerst?
Wie wirkt Breathwork auf Körper und Geist?
Breathwork wirkt über das autonome Nervensystem, das Gehirn und den Hormonhaushalt – und die Effekte sind wissenschaftlich messbar. Kein Glaube nötig. Reine Physiologie.
Wirkung 1: Dein Nervensystem regulieren
Du hast zwei Hauptspieler in deinem autonomen Nervensystem: Den Sympathikus (Gaspedal – Stress, Aktivierung, Kampf-oder-Flucht) und den Parasympathikus (Bremse – Entspannung, Verdauung, Regeneration).
Die meisten Menschen haben ein permanent durchgedrücktes Gaspedal. Dauerstress. Der Körper im Alarmmodus. Und hier kommt der Clou: Dein Atem ist die einzige Funktion des autonomen Nervensystems, die du willentlich steuern kannst. Dan Brulé beschreibt es treffend: „Atmung ist das einzige System im Körper, das sowohl automatisch läuft als auch unter unserer Kontrolle steht. Das ist kein Zufall der Natur – es ist eine Einladung.“
Langsame, tiefe Nasenatmung aktiviert den Parasympathikus. Schnelle, flache Mundatmung aktiviert den Sympathikus. Du hast einen direkten Hebel zu einem System, das sonst komplett automatisch läuft. Das ist, als hätte dir jemand die Fernbedienung für dein Stresslevel in die Hand gedrückt.
Patrick McKeown ergänzt, dass das Ausatmen die Entspannungsphase ist – und Atemanhalten nach dem Ausatmen den Parasympathikus zusätzlich aktiviert und die Entspannung vertieft. Genau deshalb lieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Atempausen bei Hypnobreath so sehr: „Sie fallen in diese Stille, diese Ruhe. Als würde man eine Pause-Taste drücken. Die Welt hört auf, sich zu drehen.“
Wirkung 2: Das Gedankenkarussell stoppen
Professor David Spiegel von Stanford hat erforscht, was bei bestimmten Atemmustern im Gehirn passiert: Die Aktivität im Default Mode Network – dem Teil des Gehirns, der für Grübeln, Sorgen und Selbstbezogenheit zuständig ist – nimmt messbar ab.
Gleichzeitig wird die Aktivität im präfrontalen Kortex reduziert. Das ist der Teil deines Gehirns, der ständig analysiert, bewertet und kritisiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nennen das transiente Hypofrontalität – ein Zustand, in dem der innere Kritiker leiser wird und du Zugang zu tieferen Schichten deines Bewusstseins bekommst.
„Oh mein Gott, ich habe endlich mal Ruhe. Ich darf durchatmen und ich habe keine Gedanken.“
— Hypnobreath-Teilnehmerin
Wirkung 3: Messbare körperliche Effekte
| Bereich | Wirkung | Studienlage |
| Stressreduktion | Cortisolspiegel sinkt nachweislich | Mehrere RCTs bestätigt, 465 Studien zu langsamer Nasenatmung |
| Blutdruck | Signifikante Senkung bei regelmäßiger Praxis | Meta-Analysen vorhanden |
| Herzratenvariabilität (HRV) | Verbesserte HRV = bessere Stressresilienz | Gut erforscht, McKeown: Vagaltonus steigt |
| Immunsystem | Erhöhte Immunaktivität, Sympathikus-Kontrolle | Wim-Hof-Studie (PNAS 2014), Radboud University |
| Schlafqualität | Tiefere Schlafphasen, schnelleres Einschlafen | FH Nordhessen Studie, weitere Studien |
| Atemwegsgesundheit | Nasales NO hemmt Viren und Bakterien | Lundberg & Weitzberg 1999, COVID-19-Studien 2020 |
Die Wim-Hof-Studie verdient besondere Erwähnung: 2014 trainierten Forscher der Radboud University 24 Männer zehn Tage lang in Tummo-Atmung mit Kälteexposition. Dann injizierten sie allen E.-coli-Endotoxine. Die trainierte Gruppe konnte Herzfrequenz, Temperatur und Immunantwort willentlich steuern. Die Kontrollgruppe nicht. Die Atmung löste Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin auf Kommando aus – und aktivierte Immunzellen, die Wunden heilen und Pathogene bekämpfen.
Welche Breathwork-Methoden gibt es – und welche passt zu dir?
Es gibt dutzende Breathwork-Methoden. Jede hat Stärken – und jede hat Schwächen. Ich habe sie alle studiert und praktiziert. Hier ist mein ehrlicher Vergleich.
| Methode | Ansatz | Stärke | Schwäche | Für wen? |
| Wim Hof | Intensives Atmen + Kälte | Stärkt Immunsystem (PNAS-Studie), sofort spürbar | Hyperventilation, erhöht CO2-Sensitivität ohne Gegenmaßnahme | Sportler, Abenteurer |
| Holotropes Atmen | Intensiv, 1–3 Stunden Mund-Hyperventilation | Tiefgreifende Bewusstseinserfahrungen | Überwältigend, Risiko von Re-Traumatisierung, nur mit Begleitung | Erfahrene mit Begleitung |
| Buteyko | Weniger atmen, Atemanhalten, Nasenatmung | Wissenschaftlich fundiert, „A“-Rating der Global Initiative for Asthma | Funktional, aber kein Erlebnis | Asthmatiker, Angstpatienten |
| Pranayama | Yogische Atempraxis, dutzende Techniken | Jahrtausende erprobt, vielseitig, inkl. Bhastrika und Kapalabhati | Komplex, schwer allein zu lernen, viele Varianten | Yoga-Praktizierende |
| Hypnobreath® | Sanfte Nasenatmung + Hypnose + Musik mit Beat | Peak-Erfahrungen ohne Risiko, hohe Adhärenz, 250.000+ sichere Sessions | Nur geführt verfügbar | Anfänger bis Fortgeschrittene, Therapeuten, Unternehmen |
Was mich besonders überzeugt hat: Patrick McKeown warnt in „The Breathing Cure“ explizit davor, intensive Hyperventilationsmethoden ohne ausgleichende Techniken zu praktizieren. Sein Schüler Leonardo Pelagotti, der sowohl Wim-Hof-Instructor als auch Oxygen-Advantage-Instructor ist, erklärt: „Wenn du nur Hyperventilationstechniken wie Wim Hof praktizierst, ohne Gegenübungen zur CO2-Erhöhung, steigt deine CO2-Sensitivität – das Gegenteil von dem, was wir wollen.“
Die ehrliche Wahrheit: Jede dieser Methoden funktioniert – wenn du dranbleibst. Und genau da liegt das Problem. Die meisten Menschen starten motiviert und hören nach ein paar Wochen auf. Weil es sich wie Arbeit anfühlt. Zählen, kontrollieren, anstrengen.
Und das bringt mich zu der Frage, die ich mir jahrelang gestellt habe.
Was ist Hypnobreath – und warum ist die Kombination aus Atmung und Hypnose so wirksam?
Ich kenne alle Breathwork-Methoden. Ich habe Wim Hof praktiziert, Rebirthing-Ausbildungen gemacht, Buteyko studiert, jahrelang Pranayama geübt. Und bei jeder stellte sich dieselbe Frage: Warum bleiben die meisten Menschen nicht dran?
Hypnobreath ist eine Methode, die verbundene Nasenatmung mit klinischer Hypnose und moderner Musik mit Beat kombiniert – und dadurch tiefe Bewusstseinserfahrungen bei sanfter Atmung ermöglicht.
465 Studien haben kristallisiert, was die wirksamste Atemtechnik ausmacht: Zwerchfellatmung, langsam (4 bis 8 Atemzüge pro Minute), rhythmisch, durch die Nase, mit regelmäßigen Atempausen. Und genau so atmen wir bei Hypnobreath. Nur mit Beat. Nur mit Hypnose. Nur mit Spaß.
So funktioniert eine Hypnobreath-Session
Schritt 1: Verbundene Atmung. Ein kontinuierlicher Atemfluss ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmung. Sanft. Durch die Nase. Zu einem Beat, der dich trägt. Die Musik gibt den Rhythmus vor – du musst nicht zählen. Das Atmen wird zum Erlebnis statt zur Übung.
Schritt 2: Die Hypnose verstärkt. Die verbundene Atmung bringt dich in einen entspannten Zustand. Die Gehirnwellen verlangsamen sich von Beta zu Alpha und Theta. Der „kritische Faktor“ deines Verstandes – der innere Filter, der Veränderung blockiert – wird durchlässiger. Jetzt können wissenschaftlich erprobte Mentaltechniken wirken. Nicht weil du manipuliert wirst. Sondern weil du offener bist für neue Perspektiven.
Schritt 3: Integration und Atempause. Ein Gefühl von Dankbarkeit, Klarheit und Präsenz entsteht. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten von Peak-Erfahrungen – Momenten tiefer Verbundenheit, die schwer in Worte zu fassen sind. Die Atempause am Ende vertieft den Zustand. CO2 steigt, nasales Stickstoffmonoxid pooled sich – und der Körper geht in tiefe Regeneration.
Und das Entscheidende: Wir atmen dabei sanft. Keine Hyperventilation, kein Schreien, kein Zusammenbruch. 250.000+ Sessions. Null Panikattacken. Null Zwischenfälle. Das passt zusammen, weil beide Ansätze den gleichen neurologischen Zustand nutzen – die transiente Hypofrontalität.
Was die meisten nicht wissen:
Die Leute bleiben dran. Sie praktizieren täglich. Manche schreiben mir: „Deine Medis machen süchtig. Manchmal mache ich pro Tag die Lang- und die Kurzversion.“ Das sind 60 plus 20 Minuten – täglich. Freiwillig. Das passiert nicht bei Methoden, die sich wie Arbeit anfühlen. Das passiert, wenn etwas so gut designt ist, dass du es vermisst.
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Für wen ist Breathwork geeignet – und für wen nicht?
Ich sage dir nicht nur, für wen Breathwork funktioniert. Ich sage dir auch ehrlich, wann du vorsichtig sein solltest.
Breathwork ist besonders wirksam für:
Menschen mit dysfunktionaler Atmung. Wenn du zu schnell atmest, durch den Mund atmest, nachts schnarchst, dich ständig müde fühlst – dein Atem könnte die Ursache sein. Breathwork ist der direkteste Weg, das zu korrigieren. Patrick McKeown zeigt in „The Breathing Cure“, dass selbst Kinder mit ADHS-Diagnosen allein durch die Umstellung auf Nasenatmung deutliche Verbesserungen erleben können.
Stressgeplagte. Wenn dein Nervensystem permanent im Alarmmodus läuft, ist Breathwork einer der schnellsten Wege zur Regulation. Keine monatelange Therapie nötig, keine Medikamente – nur du und dein Atem.
Menschen, die bei Meditation scheitern. „Sitz still und denk an nichts“ funktioniert für die meisten Gehirne schlicht nicht. Breathwork – besonders mit Musik und Anleitung – gibt dir etwas zu tun. Du atmest zum Beat, wirst getragen. Das ist oft der Einstieg, der vorher gefehlt hat.
Coaches, Therapeutinnen und Therapeuten. Wer bereits mit Menschen arbeitet und ein wirkungsvolles Tool sucht, findet in Breathwork – besonders in der Kombination mit Hypnose – einen enormen Hebel für die eigene Praxis.
Vorsicht: Für wen Breathwork NICHT geeignet ist
Ich bin Psychologe. Und als Psychologe sage ich dir: Breathwork ist kein Allheilmittel. Es gibt klare Kontraindikationen.
Nicht ohne ärztliche Abklärung bei: Schwangerschaft, Epilepsie, schweren Herzerkrankungen, akuten psychischen Krisen, schwerem unkontrolliertem Asthma. Im Zweifel immer vorher mit einem Arzt sprechen.
Intensive Methoden wie Holotropes Atmen oder starkes Hyperventilieren sollten ausschließlich unter professioneller Begleitung praktiziert werden. Sanfte Methoden wie Hypnobreath sind für die meisten Menschen sicher – gerade weil wir auf Hyperventilation verzichten.
Was du verlierst, wenn du NICHT handelst: Jeden Tag, an dem du dysfunktional atmest, verstärkst du die Muster. Dein Nervensystem bleibt im Stressmodus. Dein Schlaf leidet. Deine mentale Klarheit nimmt ab. Das ist kein Drama – es ist Physiologie. Und je länger du wartest, desto tiefer gräbt sich das Muster ein.
Wie fange ich mit Breathwork an?
Breathwork versteht man nicht durch Lesen. Man versteht es durch Erleben.
Du kannst alle Bücher von James Nestor, Patrick McKeown und Dan Brulé lesen. Du kannst dir YouTube-Videos anschauen. Aber solange du es nicht selbst spürst, bleibt es Theorie. Wie wenn du ein Kochbuch liest, aber nie den Löffel in die Hand nimmst.
Dein konkreter 3-Schritte-Plan
Schritt 1: Eine geführte Session erleben. Nicht mit einer trockenen Atemübung, bei der du Sekunden zählen musst. Sondern mit einer Session, die Spaß macht. Leg dich hin, setz Kopfhörer auf, und lass dich führen.
Schritt 2: Spüre den Unterschied. Nach deiner ersten Session wirst du merken, was sich verändert. Tiefe Entspannung. Mentale Klarheit. Vielleicht ein Gefühl, das du so noch nicht hattest.
Schritt 3: Mach es zur Gewohnheit. Die beste Methode ist die, die du tatsächlich praktizierst. Deshalb ist das Wichtigste, dass es sich nicht nach Arbeit anfühlt.
Stell dir vor: In 12 Wochen regelmäßiger Praxis wachst du morgens auf und dein erster Gedanke ist nicht Stress. Dein Atem ist ruhig, durch die Nase, ins Zwerchfell. Du gehst in deinen Tag mit einer Klarheit, die du vorher nicht kanntest. Dein Nervensystem ist reguliert. Das Gedankenkarussell hat sich verlangsamt. Und das Beste: Du musst dich nicht dazu zwingen. Du machst es, weil es sich gut anfühlt.
Sofort-Übung für jetzt: Nase freimachen nach Buteyko
Diese Übung stammt aus Patrick McKeowns Arbeit und wurde bereits 1923 im American Journal of Physiology beschrieben. Sie nutzt den CO2-Anstieg und die Pooling von nasalem Stickstoffmonoxid, um verstopfte Nasen zu öffnen:
Sitz aufrecht. Atme sanft aus und halte dann deine Nase zu. Schüttle langsam deinen Kopf hin und her oder steh auf und geh ein paar Schritte. Wenn du einen deutlichen Lufthunger spürst, lass los und atme langsam und kontrolliert durch die Nase ein. Atme 30 bis 60 Sekunden ruhig weiter. Wiederhole das Ganze sechs Mal. Deine Nase wird sich öffnen – ohne Nasenspray.
Welche Erfahrungen machen Teilnehmerinnen und Teilnehmer?
Ich könnte dir jetzt sagen, dass Hypnobreath funktioniert. Aber meine Meinung ist voreingenommen. Deshalb lasse ich die Zahlen und die Menschen sprechen.
Über 250.000 begleitete Sessions. 5.000+ Teilnehmerinnen und Teilnehmer weltweit. 50+ ausgebildete Trainerinnen und Trainer. 4,9 von 5 Sternen Durchschnittsbewertung. FH Nordhessen: Signifikante Verbesserungen bei Schlafqualität, Stressresilienz, körperlicher Fitness und kognitiver Leistungsfähigkeit.
„Mein Kopfkarussell stand nie wirklich still. Ich war zu nervös, konnte nie richtig entspannen. Bei Breathwork war plötzlich Stille.“
— Teilnehmerin, 34
„Hypnobreath ist das menschlich Klügste, was mir im Moment begegnet ist. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass das Unterbewusstsein dabei über Grenzen geht.“
— Dr. Michèle Heinz, Diplom-Psychologin
„Wenn ich einen Tag aussetze, habe ich ein schlechtes Gewissen – wie wenn ich ohne geputzte Zähne ins Bett gehe.“
— Teilnehmer, regelmäßiger Anwender
„Früher haben mich Sachen so gestresst – und jetzt bin ich einfach ruhig. Für Unternehmer ist das absolut Gold wert.“
— Teilnehmer, Unternehmer
Was mich daran fasziniert: Diese Menschen kommen aus völlig unterschiedlichen Hintergründen. Therapeutinnen, Unternehmer, Sportlerinnen, Jugendliche, die Tennis auf hohem Niveau spielen, Eltern, die es gemeinsam mit ihren Kindern praktizieren. Was sie verbindet: Sie sind drangeblieben. Nicht weil sie mussten, sondern weil es sich gut anfühlt.
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Häufige Fragen zu Breathwork
Was ist der Unterschied zwischen Breathwork und Meditation?
Meditation fokussiert auf Stillsitzen und Gedankenbeobachtung. Breathwork nutzt aktive Atemtechniken, um Körper und Geist direkt zu beeinflussen. Viele Menschen, die bei Meditation scheitern, kommen mit Breathwork besser zurecht, weil sie etwas Konkretes tun können. Besonders wenn Musik und Anleitung dabei sind, fällt der Einstieg leichter als bei stiller Meditation.
Ist „tiefes Atmen“ wirklich schlecht?
Tiefes Atmen ins Zwerchfell ist gut. Chronisches Überatmen – also zu viel Luft pro Minute – ist problematisch. Die optimale Atmung ist langsam (4 bis 8 Atemzüge pro Minute laut 465 Studien), durch die Nase und ins Zwerchfell. Buteyko hat gezeigt: Gesunde Menschen atmen leise und wenig – etwa fünf bis sechs Liter pro Minute.
Wie oft sollte ich Breathwork praktizieren?
Für spürbare Effekte empfehle ich tägliche Praxis. Das klingt nach viel – aber wenn es Spaß macht, ist es kein Problem. Viele Hypnobreath-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer praktizieren täglich, weil sie es vermissen, wenn sie es nicht tun. Schon 10 bis 15 Minuten am Tag können einen messbaren Unterschied machen.
Ist Breathwork gefährlich?
Sanfte Techniken wie Hypnobreath sind für die meisten Menschen sicher – 250.000+ Sessions ohne Zwischenfälle. Intensive Methoden wie Holotropes Atmen oder starkes Hyperventilieren sollten nur unter professioneller Anleitung praktiziert werden. Bei Schwangerschaft, Epilepsie, schweren Herzerkrankungen oder akuten psychischen Krisen vorher ärztlich abklären.
Was ist verbundene Atmung?
Verbundene Atmung ist eine Atemtechnik, bei der es keine Pause zwischen Ein- und Ausatmung gibt – der Atem fließt kontinuierlich im Kreis. Diese Technik ist besonders wirksam, um tiefe Entspannung zu erreichen und den Zugang zu erweiterten Bewusstseinszuständen zu öffnen. Bei Hypnobreath wird sie sanft und durch die Nase praktiziert – zum Takt der Musik.
Was ist Hypnobreath und wie unterscheidet es sich von anderen Methoden?
Hypnobreath kombiniert verbundene Nasenatmung mit klinischer Hypnose und moderner Musik mit Beat. Im Unterschied zu intensiven Methoden wie Wim Hof oder Holotropem Atmen nutzt Hypnobreath sanfte Nasenatmung – sicher, zugänglich und ohne Hyperventilation. Die Hypnose verstärkt die Entspannung und ermöglicht wissenschaftlich erprobte Mentaltechniken. Das Ergebnis: Peak-Erfahrungen trotz sanfter Atmung.
Kann Nasenatmung wirklich das Immunsystem stärken?
Ja. Nasales Stickstoffmonoxid (NO) hemmt nachweislich das Wachstum von Bakterien und Viren. Lundberg und Weitzberg zeigten 1999, dass NO eine erste Verteidigungslinie des Immunsystems darstellt. Während der COVID-19-Pandemie wurden klinische Studien zur antiviralen Wirkung von inhaliertem NO weltweit durchgeführt. Zudem erhöht Nasenatmung die Sauerstoffaufnahme um 18% gegenüber Mundatmung.
Wie schnell spüre ich Wirkung bei Breathwork?
Die meisten Menschen spüren bereits nach der ersten Session einen Unterschied: tiefe Entspannung, mentale Klarheit, körperliches Wohlbefinden. Nachhaltige Veränderungen – besserer Schlaf, weniger Stress, mehr emotionale Balance – zeigen sich nach einigen Wochen regelmäßiger Praxis. Die Studie an der FH Nordhessen zeigte signifikante Verbesserungen nach sieben Wochen.
Dein Atem ist das Fundament – was machst du daraus?
Breathwork ist keine Modeerscheinung und keine Esoterik. Es ist das Fundament, das die meisten Menschen nie überprüft haben.
Du atmest sowieso 20.000 Mal am Tag. Die Frage ist nur: Atmest du richtig? Oder sabotierst du dich selbst mit jedem Atemzug, ohne es zu wissen?
Das Gute: Du kannst es ändern. Heute. Jetzt. Und der erste Schritt ist nicht Lesen – sondern Erleben.
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