Wie du negative Glaubenssaetze loesen kannst
Fabian Ries

Fabian Ries

Psycholge & Geschichtenerzähler

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Wie du Dich endgültig von negativen Glaubenssätzen befreien kannst

Über meiner linken Rippe steht ein Satz geschrieben. Ich habe ihn mit 19 Jahren tätowieren lassen, weil ich ihn nie vergessen wollte. Mächtige und glückliche Menschen wiederholen diesen Satz tagein tagaus. Ich finde ihn in Filmen, Biografien und in der Bibel.

„Es geschehe nach deinem Glauben“.

Dieser Satz umfasst eine Welt. Eine Welt voll unbegrenzter Möglichkeiten. Plötzlich wird das Leben zu einem Spielplatz und Lebensrestaurant®.

Mit einem Kellner, der das bringt, was du für möglich hältst.

Aber mit diesem Satz kommt auch eine Verantwortung. Es gibt kein Ausweichen mehr.

Wie einfach ist es, sich zu beschweren. Die Fehler beim Gegenüber zu suchen oder sich vom Leben betrogen zu fühlen. Das sind Flausen von Kleingeistern.

Aber Gefühle haben nichts mit Umständen zu tun. Es gibt keine Umstände, die dich „triggern“ können. Oder dein verletztes inneres Kind aufscheuchen. Gefühle sind Resultate unserer Perspektiven auf uns und die Welt. Dies ist der Grundsatz der Kognitiven Verhaltenstherapie. Sie zählt zu den wirkungsvollsten Therapieansätzen, die wir im „Kampf“ gegen Burnout, Depression und Ängsten haben.

Arnold Lazarus sagte es 1972 treffend: „Man kann sagen, dass das Gros der psychotherapeutischen Bemühungen sich darum dreht, falsche Vorstellungen zu korrigieren“

Was sind negative Glaubenssätze?

Was meint der gute Arnold mit „falscher“ Vorstellung? Falsch, richtig, groß, klein… das sind nur Worthülsen und für jeden etwas anderes. „Das Leben ist hart, unbarmherzig und nur Machtbesessene und Rücksichtslose können gewinnen.“ Oder „Ich bin zu hässlich, um wirklich wahre Liebe zu finden“.

Sind diese Vorstellungen über sich und die Welt falsch?

Nein. Du hast die Macht diese Aussagen zu bestätigen. Aus der Fülle an Informationen, die wir tagtäglich bewusst und unbewusst aufnehmen, kannst du diese Glaubenssätze bestätigen.

Vergesse nie, dass du immer Recht hast – genauso dein Gegenüber.

Wie redundant und nutzlos Diskussionen über die Welt sind. Dazu kommt, dass die Unsicheren besonders laut schreien. Sie brauchen Bestätigung, weil ihr Weltbild wankt.

Die einzige Frage lautet: In welcher Welt möchtest du leben? Und wer möchtest du sein?

„Ich bin zu hässlich, um wahrhaft Liebe zu finden.“ O.k. Lebe diese Einstellung. Mach Erfahrungen und trage damit zu dem Sinn und Zweck unserer Existenz bei: Uns selbst zu erfahren.

Jede Erfahrung ist dabei kostbar. Sei ein Bettler und Zigeuner. Ein Flüchtling und Gestrandeter. Ein Lebenskünstler und Hausbesitzer. Ein Tänzer und Krüppel. Ein Bettler und der neue Bill Gates. Alles ist erlaubt. Jede Maske darf anprobiert und jede Theaterrolle ausgelebt werden.

Wer bin ich, der darüber urteilt? Der gut von schlecht zu unterscheiden vermag?

ABER…

Irgendwas stimmt mit der Vorstellung nicht, dass wir unwürdig der Liebe sind.

Unsere Brust schnürt es zu. Ein kleines Stechen im Herzen. Ein Gefühl der Trauer. Vielleicht auch der Wut? Nun müssen wir die Psychologie verlassen. Du warst ein weiser Weggefährte, aber nun betreten wir ein Reich, in das du dich nicht hineintraust. Hier versagen deine Messinstrumente und dein kritischer Geist.

Hallo, Mystik. Du jahrtausendalte Schönheit. Besungen von allen Religionen dieser Welt.  Dir möchte ich nun folgen. Du sollst mein Wegbegleiter sein. Schönheit soll mich führen in die flutende gesetzlose Welt der Seele, der Phantasie, wie es Hesse so schön formuliert.

Und so betrachte ich den Satz, dass wir zu hässlich sind, um geliebt zu werden und spüre instinktiv, dass dieser falsch ist. Es bringt mich nicht zum Strahlen. Ich muss nicht automatisch lächeln. Es bringt mir keine Freude….

Kann es so einfach sein?

Ja.

Ist das der Zweck unserer Gefühle?

Ja.

Ein Seismograf für limitierende Glaubenssätze?

Korrekt.

Welch Befreiung! Ich muss nie mehr an Dinge denken, die mir weh tun! Mein inneres System zeigt mir deutlich, dass diese fernab der Wahrheit liegen! Das Leben ist doch eine Schule. Wir lernen, wie unser höchstes Selbst denkt und wie unsere Existenz geschaffen ist!

Menschen sind nichts als Bündel von Glaubenssätzen. Manche haben bestärkende, wunderschöne geistige Schätze. Sie sind jene, die wir inspirierend finden. Die tanzen und befreit lachen. Es sind Kinder in schönen, erwachsenen Körpern.

Andere mit niederdrückenden Vorstellungen vermeiden wir eher. Wir nennen sie Energievampire. Wir hören sie motzen und lamentieren.

Sie sind so realistisch… Glauben nicht an Gott und Einhörner und sind… einfach unglücklich. Vollkommen gefangen in ihrem kritischen Geist. Einsam wandernd auf einem kalten Felsen in der Mitte eines fremden Universums.

Schön, dass es euch gibt, aber von euch möchte ich nicht lernen.

Ich lausche lieber den Poeten und Querdenkern dieser Welt, die von Einheit und Liebe singen. 

Aber wie können wir uns ihr annähern und negative Glaubenssätze auflösen? Warum halten wir eigentlich an so viel Quatsch fest?

Diese Frage zu beantworten ist gar nicht mal so einfach…

Wie du limitierende Glaubenssätze lösen kannst

Ich wähle bewusst das Wort „lösen“. Nicht „bekämpfen“. Sondern loslassen. Ziehen lassen. Alles entspringt aus der puren Friede, die Meditierende erfahren, wenn sie ihren Geist beruhigen. 

Zu diesem Ort dürfen limitierende Glaubenssätze zurückkehren.

Auf dieser respektvollen Basis gehe ich mit Glaubenssätzen um. Sie sind meine geistigen Kinder. Sie haben mir Erfahrungen ermöglicht, die teilweise meilenweit von Liebe entfernt  und schmerzhaft waren. Aber faszinierend waren die Abgründe, die wir gruben. 

Jeder negative Glaubenssatz dient dir. Ansonsten würdest du nicht an ihm festhalten.

Nehmen wir zum Beispiel die Überzeugung, dass wir Liebe nur bruchstückhaft verdient haben. Wir sind (noch) nicht gut genug. Müssen uns anpassen oder an uns arbeiten, um wahre Liebe zu verdienen.

Tja, darauf basiert unsere Gesellschaft. Ansonsten würde niemand dem modernen Sklavensystem folgen, das einen zwingt, Krawatte zu tragen und wesensfremde Arbeit zu vollbringen.

Der Glaubenssatz, dass Liebe begrenzt ist und nur unter bestimmten Bedingungen gewährt wird, hilft uns, Zuneigung zu erfahren. Wir sind dadurch etwas mehr bedacht, was wir sagen. Wir spielen die Rollen der Gesellschaft. Wir passen uns an. Arbeiten an uns. Verbiegen Eisenstangen. Verzichten auf Nutella.

All das für ein klein wenig Zuneigung: Für das Lächeln eines Fremden. Für Fingernägel, die sanft unseren Rücken entlang streichen. Einen Kuss im Nacken. Ein Kompliment. Ein respektvolles Nicken. Harmonie.

Wir bekommen dank diesem limitierenden Glaubenssatz etwas Liebe. Weil wir sie uns erarbeiten und mitspielen. Würde sich jeder Einzelne der Liebe gewiss sein, dann würden wir öfter „Nein“  und geradeaus sagen, was wir denken. Wir werden doch sowieso immer geliebt!

Wir müssten keine Angst haben, mit anderen zusammenzustoßen. Machen doch selbst Sterne.

Ich mag Bentinho Massaros Metapher über limitierende Glaubenssätze: Sie sind wie Kerzen. Sie schenken uns Wärme, Licht und Geborgenheit. Jedoch starren wir so angestrengt auf die Flamme, dass wir die Sonne hinter uns vergessen …

Limitierende Glaubenssätze vergehen, indem man sie annimmt und sich schöneren Perspektiven zuwendet. Wo finden wir diese? In Büchern, beim Meditieren, beim Spazierengehen, beim Tanzen und im Humor. Sie sind überall! Manche Menschen sind wahre Schatzkammern. Manche Lieder beinhalten so schöne Sätze, dass sich unsere Nackenhaare aufrichten.

Sei ein Schatzjäger. Ein Gourmet für feinste Gedanken. Ein Entdecker geistiger Höhen und neuer Horizonte.

Auf diesem Weg bin ich Autor geworden. Und reise durch die Welt und mache Erfahrungen, die für manche unglaublich sind…

Coaching Angebot

Es gibt einen Spruch unter Unternehmern: „When people pay money, they pay attention“. Ich könnte eine Übung konzipieren, die 95 % nicht machen würden, weil sie kostenlos ist.

Daher biete ich für alle, die ihre negativen Glaubenssätze lösen möchten, mein Coaching an. Bei Fragen könnt ihr das Kontaktfeld nutzen oder schreibt in das Kommentarfeld. Zudem hat sich einer meiner Coaching-Klientinnen angeboten, noch Unentschlossenen Frage und Antwort zu stehen.

Alles Liebe,

dein …

Ach, egal. Ich gebe dir eine Übung weiter. Ansonsten wäre die Überschrift irreführend und der Schluss wäre unbefriedigend.

7 Schritte, um negative Überzeugungen lieben zu lernen und aufzulösen

Es bedarf wie immer Achtsamkeit für dein Innenleben. Zum Beispiel ertappst du dich, wie du melancholisch über etwas nachdenkst. Deine Gedanken sind dir eventuell nicht bewusst. Aber du fühlst eine Schwere. Irgendwas saugt deine Energie. Deine Körperhaltung ist gebückt.

Perfekt! Ideal, um deine Mangel-Perspektiven ziehen zu lassen.

  1. Frage dich: An was glaube ich, dass auf Mangel fußt? 
  2. Schreibe alle negativen Glaubenssätze auf. Ich schreibe mir solche Überzeugungen während der Zugfahrt auf. Wenn ich auf den Bus warte. Wenn ich am Schreibtisch sitze. Fange sie! Wie ein Pokemon-Trainer. Dann kannst du dich am Sonntag hinsetzen und sie auflisten.
  3. Betrachte sie liebevoll und klopfe dir auf die Schulter, dass du bewusst genug bist, sie aufzuschreiben! Welch großartige Leistung! Es sind deine geistigen Schätze. Schlüssel für Erfahrungen, auf die du nun einfach keine Lust mehr hast. Sie sind unschuldige Kinder. Keine Monster. Keine Fehler. Nichts dergleichen!
  4. Gehe die Liste durch und frage dich: Sind sie wahr? Sind sie wirklich wahr? Natürlich nicht, sonst würdest du dich großartig fühlen. ABER: Der Mensch sucht nach dem Warum. Ihm reicht es nicht, seine Gefühle als Erklärung heranzuziehen. Spreche mit Menschen über diese Sätze, die weiser und spirituell weiter entwickelt sind. Es gibt wohl kein wichtigeres Gespräch, als über deine limitierenden Ansichten, die dich von Fülle abhalten. Trau dich! Investiere! Lass sie endlich ziehen.
  5. Frage dich: Wie hat mir dieser Glaubenssatz bisher gedient? Welche Eigenschaften habe ich entwickelt und welche faszinierenden Erfahrungen durfte ich machen? Schreibe es auf.
  6. „Danke, danke, danke.“ Bedanke dich bei jedem einzelnen. Falls du noch ein Widerspruch fühlst, dann spiele noch mehr mit diesem Glaubenssatz.
  7. Staune darüber, welche neuen Erfahrungen du machst. Wie komplexe Probleme plötzlich gelöst werden. Wieviel Magie in deinem Leben herrscht, wenn du negative Glaubenssätze als Chance nutzt!

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